159 Archäologie-Podcasts
Buchdruck im 15. Jahrhundert. Zwischen Revolution und Tradition (1/2)
Epochentrotter
Johannes Gutenberg löste zur Mitte des 15. Jahrhunderts nicht weniger als eine Medienrevolution aus. Mit seinen beweglichen Lettern war es fortan möglich, Texte in bisher ungeahnter Geschwindigkeit zu vervielfältigen. Doch das Druckerhandwerk musste erst seinen Platz in der spätmittelalterlichen Medienlandschaft finden und verhaftete daher zunächst bei teils Jahrhunderte alten Traditionen, die handgeschriebene Bücher etabliert hatten. Erst mit der Zeit emanzipierte sich der Druck zu einem eigenständigen Medium. Mit dem Bibliothekar und Druckexperten Philipp Heil werfen die Epochentrotter einen genauen Blick in die Druckerwerkstätten der Zeit und beleuchten detailliert die einzelnen Schritte des neu entstandenen Druckhandwerks.
Sondengänger. Fluch oder Segen für die Archäologie
Epochentrotter
Geheime Funde, verborgene Schätze und die Schattenseiten der Schatzsuche – in dieser Epochentrotter-Folge sprechen wir mit den Archäologinnen Bettina Hünerfauth und Laura Vuckovic über Sondengänger. Wie beeinflussen sie die Wissenschaft? Wo liegt die Grenze zwischen Hobby und illegaler Plünderung? Und welche Funde haben Geschichte neu geschrieben?
Seit wann hat der Mensch Hoffnung?
Tonspur Wissen
Hoffnung ist für den Menschen von zentraler Bedeutung: Sie lässt uns zuversichtlich in die Zukunft blicken und mitunter Unvorstellbares erreichen. Warum und seit wann aber hoffen wir? Sabine Gaudzinski-Windheuser begibt sich zu den Anfängen des Hoffens. Sie leitet das Archäologische Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution MONREPOS, eine Einrichtung des Leibniz-Zentrums für Archäologie.
Die Goldene Horde und das Ende des Mongolischen Reiches
Epochentrotter
Die Geschichte der Mongolen beginnt mit Dschingis Khan, aber sie endet nicht mit ihm: Zahlreiche Nachfolger berufen sich auf sein Erbe und gründen über Jahrhunderte hinweg sogenannte Khanate. Das berühmteste unter diesen ist die Goldene Horde, die vom Schwarzen Meer bis an das Altai-Gebirge reicht. Zusammen mit dem Historiker Elias Harth (vom Podcast Historia Universalis) blicken die Macher von Epochentrotter auf die weitere Entwicklung der Mongolen und ihre kulturelle Entwicklung – gerade diese birgt einige spannende Überraschungen und Wendungen. Denn wenn auch europäische Quellen die Mongolen gerne als Barbaren darstellen, verstanden sie sich durchaus auf Schrift, Literatur und Poesie: Katharina eröffnet die Folge daher mit dem Gedicht "Frühling" von Ömmi Kamal, dessen Werke viele weitere mongolische Autoren beeinflusste.
Dschingis Khan und die Anfänge der Mongolen
Epochentrotter
In Europa sind die Mongolen vor allem für ihre weitreichenden, scheinbar blitzartigen Eroberungen bekannt. Doch was steckt hinter dem Erfolg des Reitervolkes und welchen Anteil hat der überaus berühmte Temüjin, später bekannt als Dschingis Khan, daran? Gemeinsam mit dem Historiker Elias Harth – bekannt vom Podcast Historia Universalis – blicken Katharina und Marvin von Epochentrotter auf die Anfänge jener Stämme, die später das mongolische Großreich formen sollten. Dazu besprechen sie die Kultur der Mongolen, ihre Kriegstaktiken und Verwaltungsreformen.