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Nachrichten aus der Archäologie
Die vergessene Stadt: Roms Netzwerk beiderseits der Enns
Ein interdisziplinäres Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Innsbruck hat bei St. Pantaleon-Erla in Niederösterreich die Überreste einer bislang unbekannten römischen Stadt entdeckt. Es könnte sich dabei um die Siedlung Claudivium handeln, die wohl 180 n. Chr. aufgelassen wurde. Weiterlesen
| Ausgrabungen
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7.000 Jahre alte Siedlung und ältestes Grab im Leipziger Stadtgebiet entdeckt
In Leipzig Möckern entsteht ein neuer Grundschulkomplex. Im Vorfeld der geplanten Baumaßnahme untersucht das Landesamt für Archäologie Sachsen die mehr als 5.000 qm große Fläche. Ein fünfköpfiges Archäologie-Team ist unter der Leitung von Thomas Lukas seit Juli und noch bis Mitte Oktober vor Ort. Unterstützt wird es von einer Praktikantin und einem FSJ-Teilnehmenden. Weiterlesen
| Ausgrabungen
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Grabungen am Galgenbichl geben Einblicke ins Leben vor 2.500 Jahren
Die Baustelle für die Errichtung einer neuen Einfahrt nach Antholz und Olang hat sich in den vergangenen Monaten als außergewöhnlicher Blick in die frühe Geschichte Südtirols erwiesen: Seit Februar laufen am Galgenbichl in Niederrasen archäologische Grabungen. Nun stehen die Arbeiten kurz vor dem Abschluss. Weiterlesen
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Kurz notiert
Geschmolzen vor Kummer: Wie die Antike über Gefühle schrieb
Was bedeutet es, wenn eine Figur vor Liebe oder Kummer »schmilzt«? Wie Emotionen in der antiken Literatur dargestellt werden, untersucht Prof. Dr. Thomas Kuhn-Treichel im Rahmen einer Heisenberg-Förderung an der Universität Bonn. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht mit dem Heisenberg-Programm Forschenden, hochkarätige Projekte zu verwirklichen und damit ihre wissenschaftliche Reputation weiter zu steigern. Thomas Kuhn-Treichel wird ab Oktober 2026 mit rund 830.000 Euro gefördert. Weiterlesen
| Forschung
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Älteste Koranhandschriften werden erstmals analysiert
Insgesamt 929 Koranhandschriften aus dem 7.-11. Jahrhundert nach Christus waren 1973 in der großen Moschee von Sanaa (Jemen) gefunden worden. Forschende der Universität Hamburg und der Staatsbibliothek zu Berlin können jetzt in einem DFG-geförderten Langzeitprojekt die Schriften auf ihre Entstehung und Herstellung hin untersuchen. Dabei kommt auch KI zum Einsatz. Weiterlesen
| Kulturerbe
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