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Nachrichten aus der Archäologie

Spektakuläre Entdeckung auf dem Sinai

Felsbild im Sinai mit Umzeichnung

Eine Felsinschrift im Wadi Khamila auf der Sinai-Halbinsel zeigt die koloniale Gewalt der frühen Ägypter. Die Szene gilt als eine der ältesten Darstellungen politischer Unterwerfung im Bildformat.

Säulen des Palastes in Alexandria am Tigris
Alexandria am Tigris: vergessen und wiederentdeckt
Alexandria am Tigris war einst ein bedeutendes Zentrum des Handels zwischen Meer und Binnenland im antiken Mesopotamien. Lange Zeit vergessen, wurde die Stadt erst jüngst durch moderne archäologische Methoden neu verortet und erforscht. Ein internationales Forschungsteam hat ihre beeindruckende Größe und zentrale Rolle im Fernhandel rekonstruiert – trotz schwieriger politischer Rahmenbedingungen vor Ort. Weiterlesen
| Forschung
Herstellung eines Grabstocks im Paläolithikum
Frühester Nachweis von Menschenhand genutzter Holzwerkzeuge
Internationales Forschungsteam der Universitäten Tübingen und Reading sowie der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung entdeckt rund 430.000 Jahre alte Belege in griechischer Fundstätte Weiterlesen
| Kulturerbe
Uferschutzbauwerk des römischen Hafens
Unerwarteter Fund aus römischer Zeit verzögert Erweiterungsbau des Wallraf-Richartz-Museums
Bei Bauarbeiten für den Erweiterungsbau des Wallraf-Richartz-Museums in Köln wurde ein römisches Uferschutzbauwerk entdeckt. Der Fund gibt neue Einblicke in den antiken Hafen, führt aber zu Verzögerungen im Bauablauf. Weiterlesen
| Ausgrabungen
Kurz notiert

Forschungsprojekt »Kalkriese als Ort der Varusschlacht? – eine anhaltende Kontroverse« erfolgreich abgeschlossen

Kalkriese-Projekt: Präsentation der Ergebnisse

Zwei Dissertationen bringen frische Erkenntnisse zur Varusschlacht

Das von der VolkswagenStiftung geförderte Projekt »Kalkriese als Ort der Varusschlacht? – eine anhaltende Kontroverse« konnte mit zwei Doktorarbeiten erfolgreich abgeschlossen werden. Gemeinsam mit dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum, Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen, und der Ludwig-Maximilians-Universität München haben sich zwei Wissenschaftlerinnen auf ganz unterschiedliche Weise mit den Funden aus Kalkriese beschäftigt.

Plan des römischen Nida
Kultbezirk im Herzen des römischen Nida wird weiter erforscht: Forschungsteam wirbt mehr als eine Million Euro ein
Zwischen 2016 und 2022 konnten in der Frankfurter Nordweststadt auf einer Fläche von knapp einem halben Hektar große Teile des Kultbezirks der antiken römischen Stadt Nida entdeckt und ausgegraben werden. Um die Ergebnisse dieser Ausgrabung eingehend wissenschaftlich auswerten zu können, haben das Archäologische Museum Frankfurt, die Goethe-Universität und die Universität Basel gemeinsam Mittel über eine Million Euro eingeworben. Weiterlesen
| Forschung
Edda Guareschi
Neue Kuratorin für Ötzi: Edda Guareschi übernimmt wissenschaftliche Leitung
Edda Guareschi ist neue Kuratorin für die Mumie des Mannes aus dem Eis. Mit ihrer Erfahrung in forensischer Anthropologie bringt sie neue Impulse für Forschung und Konservierung im Südtiroler Archäologiemuseum. Weiterlesen
| Personalia

Die neuesten Artikel

Zwei römische Patrouillenboote der Erlanger Universität im Test
Rekonstruktionen historischer Schiffe im Maßstab 1:1 bieten faszinierende Einblicke in die Vergangenheit. Mit der Fridericiana Alexandrina Navis (F.A.N.) und der Danuvina Alacris entstanden in den letzten Jahren zwei Nachbauten, die den historischen Vorbildern besonders nahekommen und 500 Jahre Bootsbautradition des römischen Militärs nördlich der Alpen repräsentieren. Anhand der beiden von der Friedrich-Alexander-Universität rekonstruierten römischen Boote zeigt sich, wie solche Nachbauten wertvolle Erkenntnisse liefern können. Ein Artikel von Boris Dreyer.
ForschungAntikeRömische KaiserzeitSchifffahrtExperimentelle Archäologie
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Ältester Stahl auf der Iberischen Halbinsel
Die bronze- und eisenzeitlichen Stelen aus dem Westen der Iberischen Halbinsel gehören zu den ausdrucksstärksten symbolischen Zeugnissen der frühen Gesellschaften Westeuropas. Trotz jahrzehntelanger Forschung sind Fragen zu ihrer Chronologie und Bedeutung, insbesondere zu ihrer Herstellungsweise, noch offen. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte internationale Projekt "Die iberischen Stelen der Spätbronzezeit: Ikonographie, Technologie und Wissenstransfer zwischen Atlantik und Mittelmeerraum" will diese Fragen durch einen multidisziplinären Ansatz, der explizit auch die experimentelle Archäologie einbezieht, beantworten.
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