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Nachrichten aus der Archäologie
Neue Hofstellen aus der vorrömischen Eisenzeit in Minden entdeckt
Nördlich der Karlstraße an der Bundesstraße 482 in Minden-Päpinghausen untersucht derzeit ein Grabungsteam in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) einen umfangreichen Siedlungsplatz der vorrömischen Eisenzeit. Sie fanden auf dem Areal mehrere ehemalige Hofstellen, die wichtige Erkenntnisse zum Siedlungswesen im Umfeld der Wallanlage "Wittekindsburg" liefern - die in Sichtweite auf dem Wiehengebirgskamm hinter dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal lag. Von besonderem Interesse sind die noch als Verfärbungen im Boden erkennbaren Grundrisse einstiger Wohnhäuser, die einen Einblick in das Leben vor rund 2.500 Jahren an diesem Ort geben. Weiterlesen
| Ausgrabungen
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Die ›civitas Luborn‹. Archäologische Ausgrabungen an der Loburger Burg
Seit Juni 2026 führt das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt im westlichen Bereich des Loburger Burghügels archäologische Untersuchungen im Vorfeld von Baugrundverbesserungen durch. Der angelegte Grabungsschnitt liefert neue Erkenntnisse zur Entstehung und Entwicklung der bedeutenden Befestigung im Frühen und Hohen Mittelalter. Weiterlesen
| Ausgrabungen
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Große vorkoloniale Dörfer im brasilianischen Cerrado nutzten Mais-Mischkulturen
Eine aktuelle Studie trägt zur Klärung einer der langjährigsten archäologischen Debatten Südamerikas zur Rolle von Mais in vorkolonialen Gesellschaften bei. Die Ergebnisse zeigen, dass große Dörfer in Zentralbrasilien durch den Maisanbau in Mischkulturen versorgt wurden, während benachbarte Gesellschaften unterschiedliche Strategien der Nahrungsmittelproduktion verfolgten. Weiterlesen
| Forschung
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Kurz notiert
König Heinrich I. und der ›Schädelkult‹ der SS. Neue Studie erhellt dunkles Kapitel der Archäologie
1936 entwickelten Heinrich Himmler und die SS Pläne, die St.-Servatii-Kirche zu Quedlinburg in eine nationale Weihestätte umzugestalten. Im Zentrum sollten die Gebeine des Königs Heinrich I. stehen, den man als ideologischen Vorläufer des NS-Regimes präsentieren wollte. In der Folge angestellte Ausgrabungen führten zur angeblichen Entdeckung der sterblichen Überreste des Königs. Der Grabungsbericht galt allerdings lange Zeit als verschollen. Eine neue Studie gibt nun Antworten zu den offenen Fragen. Weiterlesen
| Wissenschaftsgeschichte
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HTW Dresden und Landesamt für Archäologie Sachsen vertiefen Zusammenarbeit
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW Dresden) und das Landesamt für Archäologie Sachsen (LfA Sachsen) haben am 10. Juli 2026 an der HTW Dresden eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Mit der Vereinbarung stellen beide Einrichtungen ihre seit vielen Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit auf eine langfristige institutionelle Grundlage und bauen diese aus. Weiterlesen
| Studium
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