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Nachrichten aus der Archäologie
Späte Neandertaler in Europa gehen auf eine einzelne Gruppe zurück
Die letzten Neandertaler in Europa teilten einen weitgehend einheitlichen Genpool, und es gab einen umfassenden Umbruch in ihrer Bevölkerung vor ihrem endgültigen Verschwinden vor rund 40.000 Jahren. Das ergab eine Studie, in der neue DNA-Daten untersucht und mit archäologischen Nachweisen kombiniert wurde. In der Studie zeichnete ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Professor Cosimo Posth vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen die dramatische genetische Geschichte der europäischen Neandertaler nach. Weiterlesen
| Forschung
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Weltweit älteste Hunde-DNA entdeckt - Domestizierung möglicherweise früher als gedacht
Die Vorfahren der heutigen Haushunde begleiteten den Menschen schon lange - vermutlich bereits, bevor die ersten Nomaden sesshaft wurden. Wann genau die Domestizierung vom Wolf zum Hund begann, blieb jedoch bislang im Dunkeln. Ein internationales Team unter der Leitung der LMU München, des Natural History Museum in London und der University of Oxford hat nun einen entscheidenden Durchbruch erzielt: Durch Analysen alter DNA entdeckten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die ältesten genetischen Belege von Hunden. Ihre im Fachjournal Nature veröffentlichten Ergebnisse legen nahe, dass Hunde bereits Jahrtausende früher domestiziert wurden als bisher geglaubt. Weiterlesen
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Ausgrabungen neolithischer Hügelgräber in der Laußnitzer Heide
Im Zug der Erweiterung eines Kieswerks in Ottendorf-Okrilla (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) fanden in enger Abstimmung mit dem Investor seit August letzten Jahres archäologische Ausgrabungen statt, die nun kurz vor ihrem Ende stehen. Ein siebenköpfiges Team hat unter der Leitung von Dr. des. Matthias Conrad eine Fläche von insgesamt 7,2 ha untersuchen können. Weiterlesen
| Ausgrabungen
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Kurz notiert
Neue Datenbank "URBank" ermöglicht vergleichende archäologische und historische Stadtplanung
Forschende des Max-Planck-Instituts für Geoanthropologie (MPI-GEA) haben gemeinsam mit einem internationalen Konsortium eine neue Open-Science-Rechenplattform entwickelt, um die Vielfalt des historischen Urbanismus zu untersuchen und systematisch mit heutigen Städten zu vergleichen. Weiterlesen
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Projekt KulturGutRetter stärkt europäischen Katastrophenschutz
Die von deutschen Partnern im Projekt KulturGutRetter entwickelte Cultural Heritage Response Unit (CHRU) ist seit Ende Februar 2026 offiziell im EU-Katastrophenschutzverfahren registriert und damit als einsatzbereit gemeldet. Im Fall von Natur- oder durch Menschen verursachte Katastrophen kann Deutschland nach einem internationalen Hilfsersuchen bei der Notversorgung von bedrohtem Kulturerbe weltweit Hilfe leisten. Weiterlesen
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