Entdecken Sie Archäologie neu!

Nachrichten aus der Archäologie

Der Keltenfürst des Taunus

Grabbeigabe: Etruskische Schnabelkanne im Röntgenbild

Neues keltisches Fürstengrab in Bad Camberg entdeckt: Archäologen finden seltenes Wagengrab mit Goldschmuck und etruskischen Importen

Novelle des hessischen Denkmalschutzgesetzes
Hessen reformiert Denkmalschutz: Fachwelt warnt vor Risiken für Bodendenkmäler
Die Novelle des hessischen Denkmalschutzgesetzes soll Verfahren beschleunigen und verlagert Verantwortung auf Kommunen. Doch für archäologische Bodendenkmäler könnte das bedeuten: Weniger Prüfungen, mehr Risiko. Weiterlesen
| Denkmalschutz
Grabung am Berliner Molkenmarkt
Spätmittelalterlicher Steinkeller am Berliner Molkenmarkt freigelegt
Mittelalterliche Bauwerke oder deren Überreste haben sich im Berliner Stadtbild nur an wenigen Orten erhalten. Neben der Nikolaikirche, der Marienkirche und den Ruinen des Franziskanerklosters zählen hierzu vor allem die Reste der Berliner Stadtmauer an der Littenstraße. Die Grabung des Landesdenkmalamtes Berlin am Molkenmarkt hat nun ein weiteres außergewöhnliches Zeugnis der mittelalterlichen Stadtgeschichte freigelegt. Weiterlesen
| Ausgrabungen
Pfähle der Römerbrücke aus dem 4. Jahrhundert.
Spätantike Römerbrücke bei Solothurn entdeckt
Bei einer archäologischen Tauchuntersuchung anlässlich der Erneuerung der Eisenbahnbrücke wurden in der Aare bei Solothurn Pfähle einer Holzbrücke aus dem vierten Jahrhundert entdeckt. Der seit langem vermutete römerzeitliche Flussübergang bei Salodurum, dem antiken Solothurn, ist damit endlich auch durch Bodenfunde belegt. Weiterlesen
| Ausgrabungen
Kurz notiert

Archäologie vom Sofa aus

Grabhügelfeld in digitalem Geländemodell

Das Citizen-Science-Projekt »Heritage Quest Luxemburg« ist gestartet. Unter der Leitung von Dr. Maxime Brami vom Institut für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und seinem Team und mithilfe von Zooniverse, einer Online-Plattform für digitale Citizen-Science-Projekte, können Freiwillige ab sofort einen Beitrag zur Erforschung von luxemburgischen archäologischen Stätten leisten.

Jun.-Prof. Dr. Alice Toso
Gänsehautmomente in der archäologischen Forschung
Wie lebten Menschen vor Jahrhunderten? Wie sahen sie sich selbst? Wie wurden sie von anderen wahrgenommen? Die Archäologie untersucht heute mit modernen Methoden Skelette, Besitz, Bestattungsbräuche sowie soziale und räumliche Beziehungen. Wie sich daraus die Identität von Menschen aus der Vergangenheit rekonstruieren lässt, zeigt das Buch »Human Identities in the Archaeological Record: Interdisciplinary Perspectives from Late Antiquity to the Modern Period«. Weiterlesen
| Aus aller Welt
Ägyptische Vogelmumie
Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg identifiziert 2.400 Jahre alte Vogelmumie als altägyptisches Objekt
Im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg ist eine Vogelmumie aus einer privaten Schenkung neu untersucht und als altägyptisches Objekt identifiziert worden. Ursprünglich war der Fund als Moorfund übergeben und eingeordnet worden. Neue wissenschaftliche Analysen deuten nun darauf hin, dass die Mumie rund 2.400 Jahre alt ist und aus dem Alten Ägypten stammt. Weiterlesen
| Funde & Befunde

Die neuesten Artikel

Zwischen Bronze und Stahl
Der Übergang von der Bronze- zur Eisenzeit gilt als eine der tiefgreifendsten technologischen Umbruchsphasen der europäischen Urgeschichte. Lange wurde dieser Wandel als vergleichsweise klarer Bruch verstanden: Bronze verliert an Bedeutung, Eisen setzt sich allmählich durch. Neuere Forschungen zeichnen jedoch ein deutlich differenzierteres Bild, in dem alte und neue Werkstoffe über längere Zeit parallel genutzt, angepasst und weiterentwickelt wurden. Zwei aktuelle Studien aus der westlichen Iberischen Halbinsel liefern hierzu neue, sich ergänzende Einblicke - ausgehend von einem einzelnen Werkzeugfund bis hin zu monumentalen Steinskulpturen.
ForschungSüdeuropaPortugalSpanienUrgeschichteBronzezeitEisenzeitExperimentelle ArchäologieTechnologie
Lesen
Zwei römische Patrouillenboote der Erlanger Universität im Test
Rekonstruktionen historischer Schiffe im Maßstab 1:1 bieten faszinierende Einblicke in die Vergangenheit. Mit der Fridericiana Alexandrina Navis (F.A.N.) und der Danuvina Alacris entstanden in den letzten Jahren zwei Nachbauten, die den historischen Vorbildern besonders nahekommen und 500 Jahre Bootsbautradition des römischen Militärs nördlich der Alpen repräsentieren. Anhand der beiden von der Friedrich-Alexander-Universität rekonstruierten römischen Boote zeigt sich, wie solche Nachbauten wertvolle Erkenntnisse liefern können. Ein Artikel von Boris Dreyer.
ForschungAntikeRömische KaiserzeitSchifffahrtExperimentelle Archäologie
Lesen
Finanzierung dieser Seiten in 2026
  • 100%
    80%
    60%
    40%
    20%
    0%
  • 4500
    Kosten
    57,5%
    2586 € finanziert