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Nachrichten aus der Archäologie
Eiszeitmenschen nutzten bevorzugt weibliche Mammuts
Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften untersuchte die DNA von über 500 Mammuts aus Knochenfunden in Nordamerika, Asien und Europa – darunter auch aus Langmannersdorf in Niederösterreich. Wie das Team nun im Fachjournal Current Biology berichtet, waren jene Mammuts, die von unseren Vorfahren gejagt wurden, überwiegend weiblich. Weiterlesen
| Forschung
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Neue Einblicke in die frühesten Phasen der Getreidedomestizierung
Eine in der Fachzeitschrift PNAS veröffentliche Studie zeigt, dass die Zunahme der Getreidekorngröße zu Beginn der Jungsteinzeit vor 11.000 Jahren eher auf Wachstumsbedingungen als auf menschliche Selektion zurückzuführen war. Weiterlesen
| Aus aller Welt
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Bauarchäologie am ottonenzeitlichen St. Marien Stift in Walbeck an der Aller
Die Ruine der einstigen Stiftskirche St. Marien zu Walbeck an der Aller, nach 941 von Graf Lothar II. als Sühneleistung für die Beteiligung an einer Verschwörung gegen Otto I. gegründet, gilt als ein bedeutendes architektonisches Zeugnis der Ottonenzeit weit über das heutige Sachsen-Anhalt hinaus. Das aufgehende Mauerwerk war wiederholt Gegenstand der Bauforschung. Im Untergrund befinden sich archäologische Befunde, die neue Erkenntnisse zur Datierung und zu baulichen Eigenheiten liefern. Weiterlesen
| Ausgrabungen
| Ausgrabungen
Kurz notiert
Digitale Ausstellung zu 40 Jahren jordanisch-deutscher Zusammenarbeit online
Die digitale Ausstellung »Partner für das Kulturerbe in Gadara/Umm Qays. 40 Jahre jordanisch-deutsche Initiativen« ist ab sofort über die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) weltweit frei zugänglich. Die Ausstellung zeigt, wie das Deutsche Archäologische Institut (DAI) gemeinsam mit lokalen und internationalen Partnern seit vielen Jahren daran arbeitet, materielles und immaterielles Kulturerbe in Jordanien zu bewahren. Weiterlesen
| Aus aller Welt
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König Heinrich I. und der ›Schädelkult‹ der SS. Neue Studie erhellt dunkles Kapitel der Archäologie
1936 entwickelten Heinrich Himmler und die SS Pläne, die St.-Servatii-Kirche zu Quedlinburg in eine nationale Weihestätte umzugestalten. Im Zentrum sollten die Gebeine des Königs Heinrich I. stehen, den man als ideologischen Vorläufer des NS-Regimes präsentieren wollte. In der Folge angestellte Ausgrabungen führten zur angeblichen Entdeckung der sterblichen Überreste des Königs. Der Grabungsbericht galt allerdings lange Zeit als verschollen. Eine neue Studie gibt nun Antworten zu den offenen Fragen. Weiterlesen
| Wissenschaftsgeschichte
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