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Nachrichten aus der Archäologie
Reste von über 10.000 Jahre alten mittelsteinzeitlichen Holzkonstruktionen im Arendsee gefunden
Bereits seit mehreren Jahren führt das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt im Arendsee im Norden Sachsen-Anhalts unterwasserarchäologische Untersuchungen durch. In diesem Jahr gelang den Forschern eine sensationelle Entdeckung: gut erhaltene, bis zu 10.500 Jahre alte Hölzer, die von mittelsteinzeitlichen Jägern und Sammlern bearbeitet wurden. Ob es sich um Reste von Wohnbauten oder um gänzlich neue, bisher unbekannte Holzkonstruktionen handelt, ist Gegenstand der laufenden Forschungen. Weiterlesen
| Funde & Befunde
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Die vergessene Stadt: Roms Netzwerk beiderseits der Enns
Ein interdisziplinäres Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Innsbruck hat bei St. Pantaleon-Erla in Niederösterreich die Überreste einer bislang unbekannten römischen Stadt entdeckt. Es könnte sich dabei um die Siedlung Claudivium handeln, die wohl 180 n. Chr. aufgelassen wurde. Weiterlesen
| Ausgrabungen
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7.000 Jahre alte Siedlung und ältestes Grab im Leipziger Stadtgebiet entdeckt
In Leipzig Möckern entsteht ein neuer Grundschulkomplex. Im Vorfeld der geplanten Baumaßnahme untersucht das Landesamt für Archäologie Sachsen die mehr als 5.000 qm große Fläche. Ein fünfköpfiges Archäologie-Team ist unter der Leitung von Thomas Lukas seit Juli und noch bis Mitte Oktober vor Ort. Unterstützt wird es von einer Praktikantin und einem FSJ-Teilnehmenden. Weiterlesen
| Ausgrabungen
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Kurz notiert
Ein Leben für das Erbe Mesopotamiens: Bundesverdienstkreuz für Margarete van Ess
Am 16. September 2026 hat der deutsche Botschafter Dr. Daniel Krebber der langjährigen Direktorin der Orient-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI), Dr. Dr. h. c. Margarete van Ess in Bagdad das Bundesverdienstkreuz überreicht. Die Auszeichnung würdigt ihren jahrzehntelangen Einsatz für die Erforschung, den Schutz und den Erhalt des irakischen Kulturerbes, insbesondere in Uruk, sowie ihren Beitrag zur archäologischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und dem Irak. Weiterlesen
| Kulturerbe
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Geschmolzen vor Kummer: Wie die Antike über Gefühle schrieb
Was bedeutet es, wenn eine Figur vor Liebe oder Kummer »schmilzt«? Wie Emotionen in der antiken Literatur dargestellt werden, untersucht Prof. Dr. Thomas Kuhn-Treichel im Rahmen einer Heisenberg-Förderung an der Universität Bonn. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht mit dem Heisenberg-Programm Forschenden, hochkarätige Projekte zu verwirklichen und damit ihre wissenschaftliche Reputation weiter zu steigern. Thomas Kuhn-Treichel wird ab Oktober 2026 mit rund 830.000 Euro gefördert. Weiterlesen
| Forschung
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