Neues Brandgräberfeld der Eisenzeit in Petershagen-Windheim entdeckt

Ausgrabungsfläche in Petershagen-Windheim

Vor der Erweiterung des Kieswerks Wesling in Petershagen-Windheim (Kreis Minden-Lübbecke), haben Archäologinnen und Archäologen unter Beteiligung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ein über 2.000 Jahre altes Brandgräberfeld mit Urnen entdeckt. Das Gräberfeld wird zurzeit von einer archäologischen Fachfirma untersucht.

Slawisches Familiengrab

Präsentation aktueller archäologischer Untersuchungsergebnisse am SuedOstLink bei Wettin-Löbejün

Das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (LDA) Sachsen-Anhalt führt archäologische Untersuchungen entlang der geplanten Gleichstromverbindung SuedOstLink durch. Die Trasse führt auf 170 Kilometern durch fruchtbares Altsiedelland in Sachsen-Anhalt. Bei Wettin-Löbejün konnte nun eine zweiphasige slawische Siedlung mit zugehörigem Gräberfeld freigelegt werden, die interessante neue Einblicke in die früh- bis hochmittelalterliche Besiedlung der Region gewährt.

Ausgrabungen
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Das Gräberfeld von Charaideo in Assam/Indien

In diesem Jahr tagte das UNESCO-Welterbekomitee in seiner 46. Sitzung vom 21. bis 31. Juli in Indiens Hauptstadt Neu-Delhi, um neue Stätten in das UNESCO-Welterbe aufzunehmen. In Deutschland wurden die Herrnhuter Brüdergemeine mit u. a. Herrnhut in Sachsen und das Residenzensemble Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern neu aufgenommen.

Kulturerbe
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Darstellung eines Speerwerfers

Archäologinnen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und der Hebräischen Universität Jerusalem sind auf überraschende Übereinstimmungen in einer speziellen Herstellungsweise von Steinprojektilen in Europa und Israel gestoßen. Das deutet auf einen Technologietransfer hin – und möglicherweise sogar auf Migrationsbewegungen aus Europa in das östliche Mittelmeer.

Forschung
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Drohnenaufnahme der Grabungsfläche in Neufahrn

Bei archäologischen Ausgrabungen sind Spuren einer frühmittelalterlichen Siedlung in der Gemeinde Neufahrn bei Freising gefunden worden, die vor der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes liegen.

Ausgrabungen
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Steinplattengräber in der Propsteigasse

Umfangreiche Baumaßnahmen in der Beckumer Altstadt führten in den vergangenen Jahren verstärkt zu archäologischen Untersuchungen unter Begleitung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Noch sind die Grabungen und ihre Nachbereitung durch die LWL-Archäologie für Westfalen nicht abgeschlossen. Aber schon jetzt lassen sie tief in die frühmittelalterliche Geschichte Beckums blicken und bestätigen mit der Fundanalyse von über 1.000 Jahre alten Gräbern frühere Annahmen über eines der ältesten Missionszentren des Münsterlandes.

Ausgrabungen
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Frontplatte des Kreuzfahrer-Hochaltars

Versteckt hinter Graffiti

In der Grabeskirche von Jerusalem stieß ein Team unter Beteiligung von Historikern der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÄOW) durch Zufall auf den größten bekannten mittelalterlichen Altar, der seit Jahrzehnten als verschollen galt. Der 1149 eingeweihte und außergewöhnlich kunstvolle Kreuzritter-Hochaltar weist auf eine bisher unbekannte Verbindung zwischen Rom und dem christlichen Königreich Jerusalem hin.

Forschung
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Max-Clemens-Kanal (Ausschnitt 360°-Tour)

In den letzten Monaten hat das Fachreferat für Mittelalter- und Neuzeitarchäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) gemeinsam mit einem Technik-Partner eine interaktive 3D-Online-Tour entwickelt, die außergewöhnliche Bodendenkmäler in Westfalen-Lippe vorstellt und spielerisch erlebbar macht. Mit 3D-Modellen, 360°-Panoramen, Videos, Bildern und Animationen kann die verborgene Geschichte verschiedener Epochen an drei Orten erkundet werden

Digitale Technologien
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Kopfkapsel einer Zuckmückenlarve des Typs "Microtendipes pedellus"

Wie war der Sommer in Norddeutschland vor 300.000 Jahren? Wärmer oder kälter? Wie stark haben sich die Temperaturen verändert? Um das herauszufinden, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Braunschweig Sedimente des ehemaligen Tagebaus Schöningen untersucht, der weltweit zu einem der wichtigsten Orte der Archäologie zählt. Im Fokus ihrer Forschung standen dabei Fossilien eines winzigen Insekts: der Zuckmücke.

Forschung
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Der Graben, aus dem die Vegetationsreste stammen

Welche Pflanzen wuchsen im Hochmittelalter rund um das Kloster in Murrhardt? Das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart hat Proben untersucht, die bei archäologischen Grabungen in der Helfergasse genommen wurden. Die Ergebnisse der Pflanzenanalyse Ergebnisse der im Jahr 2022 gesammelten Bodenprobenliegen nun vor.

Ausgrabungen
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Oberschenkelknochen des Sahelanthropus tchadensis

Forschende um Marine Cazenave vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben die fossilen Belege für den angeblichen aufrechten Gang der Art Sahelanthropus vor sieben Millionen Jahren untersucht. Die neuen Analysen zeigen, dass die Proportionen, die äußere Gestalt und die Innenstruktur des Oberschenkelknochens nicht auf einen aufrechten Gang hindeuten.

Forschung
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