750.000 EUR für die Weiterentwicklung von »OpenInfRA«

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt für die Weiterführung des Projektes »OpenInfRA« in einer zweiten Projektphase Mittel im Gesamtvolumen von über 750.000 Euro. Das Informationssystem soll die Datenbasis für baugeschichtlich-archäologische Forschung verbessern.

Lissoir

Uraltes Erbe: Heutige Schleifwerkzeuge zur Lederbearbeitung wurden in ähnlicher Form schon von den Neandertalern gefertigt

Noch heute, 50.000 Jahre nach den Neandertalern und der Ankunft der ersten anatomisch modernen Menschen in Europa, werden sogenannte Lissoirs zur Verarbeitung von Tierhäuten benutzt. Die aus den Rippen von Rehwild hergestellten Schleifgeräte machen Leder weicher, glatter und wasserbeständiger. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und von der Universität Leiden in den Niederlanden haben in zwei einander benachbarten altsteinzeitlichen Ausgrabungsstätten im Südwesten Frankreichs Neandertaler-Werkzeuge aus Knochen entdeckt, die solchen Lissoirs sehr ähnlich sind. Die Werkzeuge unterscheiden sich von allen zuvor in Neandertaler-Stätten gefundenen Geräten.

Funde & Befunde
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Ausgrabung Paderborn

Im unterirdischen Paderborn steckt ein wichtiges Stück Stadtgeschichte, wie sich bei aktuellen Ausgrabungen der Stadtarchäologie wieder einmal zeigte. Unter einem historischen Fachwerkhaus verbirgt sich ein mittelalterlicher Vorgängerbau, der viel über die Stadtentwicklung und den Alltag der Paderborner in dieser Zeit verrät.

Ausgrabungen
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ANTIKE WELT

Die Redaktion der »ANTIKEN WELT« öffnet ihren bisher den Lesern der Zeitschrift bestimmten Online-Service für alle Archäologie-Interessierten

Veröffentlichungen
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Antike Glasperle

Erstmals Herstellungsweise von Überfangperlen aus frühkaiserlicher Zeit nachgewiesen

Die Rohstoffe antiker Glasperlen, die in ehemals rätischen Siedlungen in Bayern gefunden wurden, stammen offenbar nicht aus dieser Gegend. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Perlen am Forschungsreaktor TRIGA im Institut für Kernchemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).

Forschung
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Codex Hammurapi

Forscher rechnen mit Zerstörung von Zeugnissen einer der ältesten Kulturen der Menschheit

32. Deutscher Orientalistentag untersucht Geschichte des Alten Orients

Tagungen
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Ausgrabung Türkei

Gemeinsam mit der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne bietet die Universität des Saarlandes ab dem kommenden Wintersemester den deutsch-französischen Bachelorstudiengang Klassische Archäologie an.

Studium
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Harmlos mutet der "Krähenfuß" auf der Hand der Finder an - in antiker Zeit blieben sie den Angreifern dort jedoch schmerzhaft in Erinnerung. (Foto: LWL/T. Runkel)

Antiker Fund sorgt bei Ferienaktion im LWL-Römermuseum für Begeisterung

Die so genannten Krähenfüße, von den Römern tribuli genannt, wurden zu Tausenden vor den Lagern ausgelegt. Ein solches Zeugnis römischer Verteidigungskunst ist jetzt bei einer Ferienaktion des Römermuseums des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) zu Tage gekommen.

Ausgrabungen
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Beinskulptur

Antikensammlungen der Universität Jena erhalten 66 hochkarätige Dauerleihgaben

Ausstellungen
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Jährlich kommen 2,5 Millionen Besucher nach Pompeji. Damit zählt die antike Stadt zu den weltweit meist besuchten archäologischen Stätten. (Foto: iStock)

Wind und Wetter setzen den Gebäuden in Pompeji immer stärker zu, der antiken Stadt und ihrem Erbe droht ein unwiederbringlicher Schaden. Dem Verfall die Stirn bieten wollen führende europäische Forschungsinstitutionen unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP und des Lehrstuhls für Restaurierung der technischen Universität München (TUM) mit dem »Pompeii Sustainable Preservation Project«.

Denkmalschutz
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Relief des Ritters Dexileos

Im Juli 1913 erteilte das griechische Kulturministerium den Deutschen die Genehmigung zur Ausgrabung der Athener Nekropole. Anläßlich des Jubiläums fand in Athen ein Festakt statt. Zudem soll in Berlin ein wissenschaftliches Kolloquium ausgerichtet werden - auf den Tag genau 100 Jahre, nachdem der erste Spatenstich im Rahmen des Kerameikos-Projektes erfolgte (am 8. April 1914).

Ausgrabungen
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