Kolloquium zum historischen Königreich Israel und seinen aramäischen Nachbarn

Mit den wechselnden Beziehungen des Königreichs Israel zu seinen aramäischen Nachbarn in der frühen Eisenzeit befasst sich ein internationales Kolloquium, das die Theologische Fakultät der Universität Heidelberg vom 1. bis zum 4. September 2014 veranstaltet. Unter der Leitung des Heidelberger Alttestamentlers Prof. Dr. Manfred Oeming werden sich rund 20 Experten mit den Themenschwerpunkten des kulturellen Austauschs, der politischen Grenzen und der "Konstruktion von Identität" auseinandersetzen.

Demotische Urkunde

Seit 50 Jahren gibt es an der Universität Würzburg einen Lehrstuhl für Ägyptologie, seit dieser Zeit wird hier auch auf dem Gebiet der Demotistik geforscht. Zu dem Jubiläum kommt die Internationale Konferenz für demotische Studien in die Stadt am Main.

Tagungen
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Verbreitung Neanderthaler

Das Alter einiger Neandertalerfossilien muss um mehrere Tausend Jahre korrigiert werden. Dies ist das Ergebnis einer Überprüfung bisher vorliegender Datierungen durch ein internationales Forscherteam, welches jetzt in der Zeitschrift Nature publiziert wurde. Tatsächlich sind die Knochen wesentlich älter als bisherige Messungen vermuten ließen. Damit ist auch der Zeitraum, in dem Kontakte zwischen Neandertaler und modernen Menschen möglich waren, deutlich geschrumpft. Allerdings bleiben immer noch bis zu 5.400 Jahren Zeit für die Begegnung.

Forschung
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Straßenpflaster

Was die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) jetzt unter dem modernen Pflaster des Domplatzes in Paderborn entdeckt haben, ist eine kleine Sensation. Ein unbekanntes Gebäude kam hier unter dem alten Hellwegpflaster zum Vorschein - und mit ihm ganz neue Einblicke in das Gesicht der frühen südlichen Domburg.

Ausgrabungen
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aula regia

Ein computeranimierter Film, der seit Dienstag in der Dauerausstellung des Museums in der Kaiserpfalz zu sehen ist, zeigt eine visualisierte Rekonstruktion der Paderborner Pfalzanlage um 799 n. Chr. Aus verschiedenen Perspektiven werden die Pfalz, die Befestigungsanlage an der Pader, Teile des Domklosters und die neue Großkirche beleuchtet und ein lebendiges Bild der Pfalz erschaffen.

Ausstellungen
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Dokumentation eines Bergwerks untertage

Forschungskooperation entdeckt im Siegerland eine echte Rarität

Forscher der LWL-Archäologie für Westfalen, des Forschungsbereichs Montanarchäologie des Deutschen Bergbau-Museums Bochum (DBM) und des Altenberg & Stahlberg e.V. Müsen stießen bei einem Noteinsatz bei Kreuztal in den Tiefen der Siegen-Wittgensteiner Erde auf ein seltenes Stück Siegerländer Bergbaugeschichte.

Ausgrabungen
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3D-Modell des Eingangs zum paläolithischen Fundplatz Hohlenstein-Stadel im Lonetal

Der Fundort des Löwenmenschen vom Hohlenstein, der bronzezeitliche Menhir von Tübingen-Weilheim, die keltische Stele von Hirschlanden und weitere Denkmäler sind ab sofort auf der Homepage des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart als interaktive 3D-Modelle abrufbar.

Denkmalschutz
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Gerste

Forscherin der Universität Tübingen untersucht archäologische Getreidefunde aus dem Vorderen Orient auf Signale von Trockenstress

Forschung
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Die Porta Nigra in Trier

Als UNESCO-Welterbe und bedeutendes römisches Baudenkmal genießt die Porta Nigra internationale Bekanntheit. "Dennoch wissen wir aus ihrer 2000-jährigen Geschichte nicht so viel wie wir wissen sollten", stellt Prof. Dr. Gottfried Kerscher von der Universität Trier fest. Gemeinsam mit Archäologen und Wissenschaftlern benachbarter Disziplinen werden der Kunsthistoriker und zwei Doktorandinnen in den kommenden zweieinhalb Jahren versuchen, Wissenslücken zu dem monumentalen Trierer Stadttor zu schließen.

Forschung
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Dünnschliff

Ein neuer interdisziplinärer Masterstudiengang Geoarchäologie startet zum Wintersemester 2014/2015 an der Universität Heidelberg. Das forschungsorientierte Studienangebot ist an der Schnittstelle zwischen Natur- und Geisteswissenschaften angesiedelt und kombiniert Kenntnisse der Archäologie sowie Ur- und Frühgeschichte und der Geographie und Geowissenschaften.

Studium
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Edition Open Sources

Um modernste Forschungsergebnisse basierend auf seltenen Werken der Wissenschaftsgeschichte für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen, haben das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und seine Forschungsbibliothek gemeinsam mit der History of Science Collection und dem Department for the History of Science an der University of Oklahoma (OU) ein neues Modell für das wissenschaftliche Publizieren von Primärquellen der Wissenschaftsgeschichte etabliert.

Veröffentlichungen
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