Ausstellungen
25.10.2024 - 29.06.2025 Chemnitz
Silberglanz und Kumpeltod
Auf Paraden, geschnitztem Weihnachtsschmuck und sogar auf einem Altar begegnen sie uns noch heute: stolze Bergleute in schicken Uniformen. Der traditionsreiche Berufsstand prägte die Wirtschaft und Kultur des Erzgebirges an der Grenze von Sachsen und der Tschechischen Republik im doppelten Sinne. Denn aus dem abgebauten und aufbereiteten Silbererz wurden Münzen geprägt. Diese bildeten die Grundlage für den Reichtum des Landes, der noch heute im Grünen Gewölbe in Dresden zur Schau gestellt wird.
05.04.2025 - 06.07.2025 Villingen-Schwenningen
GRABRAUB. Spurensuche durch die Jahrtausende
Die große Sonderausstellung behandelt das Thema des Grabraubs aus einer breiten archäologischen und kulturanthropologischen Perspektive und weitet den Blick bis nach Griechenland, Ägypten und Südamerika. Sie hinterfragt Klischees und Stereotypen und präsentiert Grabraub als komplexen Teil der menschlichen Kulturgeschichte.
04.04.2025 - 20.07.2025 Bad Königshofen
Das Rätsel der Wassergöttin - Kult der Vorzeit in Franken
Eine kleine prähistorische Keramikstatuette aus Mönchstockheim (Gemeinde Sulzheim, Landkreis Schweinfurt, Unterfranken) fasziniert Wissenschaft und Öffentlichkeit. Nur selten bieten archäologische Funde Einblicke in die Glaubensvorstellungen schriftloser Kulturen. Die Archäologie der Religion ist daher einer der faszinierendsten, aber auch schwierigsten Bereiche der Urgeschichtsforschung. Mit modernsten Methoden entschlüsseln Archäologinnen und Archäologen das Rätsel des Kultidols, das als “Wassergöttin” große mediale Aufmerksamkeit erregte. Ist es die Figur einer Frau oder eines Mannes? Wen stellt sie dar? Ist sie eine Götter- oder eine Ahnenfigur? Warum hat man sie vor über 2500 Jahren niedergelegt? Wie waren die Glaubensvorstellungen der Menschen, die solche Kulthandlungen vollzogen?
13.10.2024 - 27.07.2025 Mannheim
Essen und Trinken - Reisen durch Körper und Zeit
Erstmalig in Deutschland führen zwei Erlebnisreisen durch Körper und Zeit in eine faszinierende Welt der Wissenschaft und Kulturgeschichte zum Thema Essen und Trinken. Interaktive Inszenierungen, archäologische Funde, anatomische Modelle und kulturhistorische Zeugnisse bieten spannende Einblicke in die Ernährungsgeschichte und die Wege der Nahrung in unserem Körper.
03.04.2025 - 17.08.2025 Hannover / Niedersachsen
Tattoo. Antike, die unter die Haut geht
Körper, die Tätowierungen tragen, gehören zum Alltag unserer Gegenwart. Sowohl die Entscheidung für ein Tattoo als auch die ausgewählten Motive werden als Ausdruck hochgradiger Individualisierung empfunden. In der griechisch-römischen Antike hingegen dienten solche Markierungen am Körper vor allem der Kennzeichnung von sozialen oder kulturellen Unterschieden. In beiden Fällen sind Tätowierungen auf ihre Weise bedeutsam und Ausdruck von Wertung.
17.05.2024 - 21.09.2025 Berlin
Lange Finger – Falsche Münzen. Die dunkle Seite der Numismatik
Ebenso alt wie das geprägte Geld sind die damit verbundenen Verbrechen: Münzen und Medaillen aus edlem Metall verlocken zu Diebstahl, Raub und Unterschlagung. Falschmünzen für den Geldumlauf untergraben das Vertrauen in Währungen. Bereits seit der Renaissance werden außerdem Münzfälschungen speziell für Sammler*innen hergestellt. In der Ausstellung werden Originale und Fälschungen einander gegenübergestellt und Werkzeuge geben Aufschluss über die Techniken von Fälscher*innen.
06.12.2024 - 28.09.2025 Karlsruhe / Baden-Württemberg
Kann das weg? Von Abfällen und Einfällen
Was findet sich in einem Museum? Gold, Kunst und kulturelle Schätze. Alles, nur kein Abfall. Oder? Dabei gerät schnell in Vergessenheit, dass vieles, was der eine wegwirft, für den anderen noch wertvoll sein kann – und durchaus museumswürdig ist. Wenn nun ein kulturhistorisches Museum seinen Blick auf vermeintliche Abfälle richtet, eröffnen sich neue Perspektiven. Mit einem gesamtgesellschaftlichen Thema richten die Volontär*innen des Badischen Landesmuseums die fünfte Volontärs-Ausstellung aus.
16.05.2025 - 28.09.2025 München
Planet Africa - Eine archäologische Zeitreise
Afrika verfügt über die längste Geschichte des Menschen und seiner Vorfahren auf unserem Planeten. Hier begann die Menschheitsgeschichte, von hier wurden neue Kulturtechniken und Ernährungsstrategien in die ganze Welt getragen. Der Kontinent fasziniert durch seine natürliche Vielfalt. Die Menschen mussten sich den fortwährenden (Umwelt-)veränderungen anpassen und neue Überlebensstrategien entwickeln. Nie waren diese Erfahrungen so wichtig wie heute. Archäologische Funde, Bilder und Schriftzeugnisse bieten Einblicke in Kunst, Handwerk, Technik und Umwelt vergangener Zeiten und belegen den Austausch über große Entfernungen. Siedlungsgrabungen enthüllen urbane Strukturen, während gleichzeitig nomadische Lebensformen existierten. Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Auswärtigen Amt geförderte Ausstellung ist in enger Abstimmung mit Akteur*innen in Afrika konzipiert worden und es wird dort an mehreren Orten Korrespondenzprojekte geben.
13.04.2025 - 26.10.2025 Speyer / Rheinland-Pflaz
Caesar & Kleopatra
Ab dem 13. April 2025 widmet das Historische Museum der Pfalz in Speyer dem wohl berühmtesten Liebespaar der Antike, Caesar und Kleopatra, eine große Ausstellung. Die kulturhistorische Schau zeigt hochkarätige Objekte, klassische Kunstwerke und archäologische Funde aus den renommiertesten Museen Europas in Kombination mit neuesten Rekonstruktionen. Sie beleuchtet den politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Umbruch dieser prägenden Epoche und gewährt faszinierende Einblicke in drei antike Kulturen: die römische Republik, das ptolemäische Ägypten und den hellenistischen Mittelmeerraum. Nicht zuletzt widmet sich die Ausstellung den Mythen und Legenden um Kleopatra und ihren legendären Beziehungen zu Caesar und Marcus Antonius.
01.04.2025 - 09.11.2025 Kelheim
WallArt: 50.000 Jahre Farbe an der Wand
Wo wir auch hinsehen, erblickt unser Auge verschiedene Botschaften in Unterführungen, an Hausmauern, Waggons oder an Toilettentüren. Oft genug zum Ärgernis der Eigentümer und Anwohner. Aber, es sind Formeln der Kommunikation. Einige besser verständlich, andere entsprechend den Gruppenzugehörigkeiten kodifiziert und für den „Normalverbraucher“ nicht zu deuten.
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