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| Archäologinnen und Archäologen der ÖAW stießen bei Ausgrabungen in Niederösterreich auf die Überreste von mindestens fünf erlegten Mammuts. Steingeräte und zerlegte Stoßzähne deuten auf die Verwertung des Fleischs und die Verarbeitung von Elfenbein durch Mammutjäger vor 25.000 Jahren hin. |
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| Im Hammer Stadtteil Herringen untersuchen zur Zeit Fachleute des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eine größere Fläche, auf der in den kommenden Monaten ein neues Wohngebiet entsteht. Schon im 5. und 6. Jahrhundert war dieser Standort begehrt, wie die Spuren einer über mehrere Jahrhunderte bewohnten Hofstelle aufzeigen. |
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| Von April 2024 bis Februar 2025 wurde in Ladelund, auf der Fläche des geplanten Baugebietes »Auf den Toften«, eine spannende archäologische Ausgrabung durchgeführt. Auf den 2,8 Hektar entdeckten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Archäologischen Landesamtes Schleswig-Holstein beeindruckende Siedlungsspuren aus drei verschiedenen Epochen. |
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| Anhand eines Bohrkerns, der am sogenannten Great Blue Hole vor der Küste des mittelamerikanischen Staates Belize entnommen wurde, habt ein Forschungsteam der Universitäten Frankfurt, Köln, Göttingen, Hamburg und Bern die lokale Klimageschichte der letzten 5.700 Jahre analysiert. |
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| Die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE RLP) stellt ab sofort neben der Ansicht der Grabungsschutzgebiete online auch eine für alle Bürgerinnen und Bürger einfach zugängliche Kartenansicht aller bekannten Kulturdenkmäler zur Verfügung. |
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| Seit September 2024 finden bei Jüchsen (Wüstung Aroldshausen) archäologische Ausgrabungen des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) im Zuge der Errichtung von drei Windkraftanlagen durch die Firma eno energy statt. Dokumentiert werden konnten bisher Siedlungsbefunde der Urgeschichte wie auch des frühen bis hohen Mittelalters. |
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| Aktuelle Gräberfunde bei Lauingen (Donau) zeigen Übereinstimmungen mit den Details eines historischen Gemäldes aus dem Jahr 1551, welches das Heerlager von Kaiser Karl V. bei Lauingen darstellt |
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| Inmitten Eschweges gelegen zählt der Nikolaiturm zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Die geplante Neugestaltung des Platzes vor dem Turm bietet nun einen einmaligen Blick in die Stadtgeschichte. Denn bis ins 16. Jahrhundert stand hier die zum Nikolaiturm gehörende Godehardkirche. Im Rahmen eines Pressetermins wurden die ersten Ergebnisse der Grabungen präsentiert. |
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 | Seit 130 Jahren fördern die Ausgrabungen des ÖAI neue Erkenntnisse zu einer der bevölkerungsreichsten Städte des Imperium Romanum zu Tage - Ephesos. Heute untersuchen nach wie vor internationale Forschungsteams die 9000-jährige Geschichte multidisziplinär, um das Leben in der antiken Metropole besser zu verstehen. Die neue Ausgabe von ANTIKE WELT blickt auf "das Erbe von Ephesos" und die laufenden Forschungen. Zum Heft | |
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| Die Keltenwelt am Glauberg ist offizielle Besitzerin von 20 Keltenfürsten-Skulpturen des Künstlers Ottmar Hörl. Die Figuren bilden den etwa 2.500 Jahre alten Keltenfürsten vom Glauberg nach und gehen nun dauerhaft in den Besitz der Keltenwelt am Glauberg über. |
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| Nach der letzten Eiszeit vor rund 11.700 Jahren führte die globale Erwärmung zum Abschmelzen riesiger Eisschilde in Nordamerika und Europa – mit starkem Einfluss auf den Meeresspiegel. Ein internationales Forschungsteam, darunter Forschende des LIAG-Instituts für Angewandte Geophysik (LIAG) und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) aus Deutschland, veröffentlichte nun eine Studie. Sie zeigt: Im frühen Holozän stieg der Meeresspiegel in zwei Phasen um über einen Meter pro Jahrhundert, global um bis zu 37,7 Meter in 8000 Jahren. |
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| Seit 15. März 2025 zeigt das Landesmuseum Württemberg in einem Turmraum im Alten Schloss in Stuttgart die Präsentation "ZeitReise Keltenland. Ein immersives Filmerlebnis". Sie ergänzt die Schausammlung "LegendäreMeisterWerke" und führt filmisch in die Lebenswelt der Kelten und zu den bedeutendsten "Keltenorten" in Baden-Württemberg. |
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Geheime Funde, verborgene Schätze und die Schattenseiten der Schatzsuche – in dieser Epochentrotter-Folge sprechen wir mit den Archäologinnen Bettina Hünerfauth und Laura Vuckovic über Sondengänger. Wie beeinflussen sie die Wissenschaft? Wo liegt die Grenze zwischen Hobby und illegaler Plünderung? Und welche Funde haben Geschichte neu geschrieben? | |
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- Heritage Research Hub
Der Heritage Research Hub ist eine Plattform, die von der Joint Programming Initiative on Cultural Heritage (JPI CH) ins Leben gerufen wurde und von ihr verwaltet wird. Ziel des Hubs ist es, Informationen über die JPI CH und ihre Aktivitäten bereitzustellen sowie eine Online-Plattform für Forschungsprojekte und -aktivitäten im Bereich des Kulturerbes zu schaffen. Das Angebot umfasst Nachrichten, Veranstaltungen, Finanzierungs- und Ausbildungsmöglichkeiten sowie Stellenangebote. Darüber hinaus werden grundlegende Informationen zu Forschungspolitik, Akteuren und Forschungsprojekten im Bereich des Kulturerbes präsentiert. Die Plattform funktioniert als kollaborative Plattform, auf der Nutzer Inhalte erstellen und teilen können, um ihre Arbeit, Organisationen oder Projekte sichtbarer zu machen.
- Luxatlas.lu
In Zusammenarbeit mit der Stadt Luxemburg entwickelt das Forschungsprojekt »VILLUX X « seit 2016 den digitalen Geschichtsatlas »luxatlas.lu«. Der Atlas zeigt die städtebauliche Entwicklung der Stadt seit dem Spätmittelalter in Form von digitalen und interaktiven Karten, historischen Bildern und Fotos sowie erläuternden Texten. Bis zu drei frei wählbare Kartenebenen können bei der Nutzung des Atlas miteinander kombiniert werden, insgesamt stehen 64 Karten zur Verfügung. Zu einzelnen thematischen Schwerpunkten wurden Story Maps entwickelt, die den Nutzer in einer geführten oder frei wählbaren Reihenfolge virtuell durch den historischen Stadtraum führen.
- Valete vos viatores: Reisen durch die lateinischen Inschriften des Römischen Reiches
Die Universität von Navarra führt in Zusammenarbeit mit anderen Universitäten das Projekt »Valete vos viatores: Reisen durch die lateinischen Inschriften des Römischen Reiches« durch, das vom Programm Kreatives Europa der Europäischen Union finanziert wird. Ziel des Projektes ist es, der Öffentlichkeit das römische epigraphische Erbe näher zu bringen. Zu diesem Zweck werden ein virtuelles Museum, ein Videospiel und eine audiovisuelle Serie entwickelt. Das Projekt stellt Werkzeuge zur Verfügung, die es der breiten Öffentlichkeit ermöglichen, von Rom bis in die Provinz Lusitania zu reisen und die Vielfalt der epigraphischen Kulturen des lateinischen Westens zu entdecken.
- GeoPortal.rlp
Das »GeoPortal.rlp« dient dem Zugang zu den Daten, Diensten und Anwendungen der Geodateninfrastruktur Rheinland-Pfalz. Im Rahmen dieses Portals sind auch die Denkmallisten der Landesdenkmalpflege integriert und können über eine Layerauswahl angezeigt werden.
- Izmir Time Machine
Das Projekt »Izmir Time Machine« wurde 2020 ins Leben gerufen und konzentriert sich auf das archäologische und historische Erbe des Stadtzentrums von Izmir. Auf der Website des Projekts sind bereits Daten und 3D-Rekonstruktionen einiger der zahlreichen Kulturerbestätten aus verschiedenen Epochen abrufbar, darunter der Yesilova Hügel, die älteste Siedlung in Izmir, die auf 5.000 Jahre geschätzt wird oder die antike Stadt Smyrna, eine hellenistische Gründung, die ihre Blütezeit während des Römischen Reiches erlebte.
- KulturErbeOnline Rheinland-Pfalz
Unter dem Titel »KulturErbeOnline« bietet die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz auf ihrer Website eine digitale Reise durch das kulturelle Erbe des Landes an.
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