Archäologie und Öffentlichkeit
Im Rahmen des »MAEASaM-Projekts« werden gefährdete archäologische Stätten in acht afrikanischen Ländern identifiziert und dokumentiert, die vom Paläolithikum/Frühsteinzeit bis ins 20. Jahrhundert reichen. Für diese Stätten werden frühere, gegenwärtige und potenzielle künftige Bedrohungen ermittelt und bewertet und gemeinsam mit den in Afrika ansässigen Partnern und Mitarbeitern des Projekts Ansätze zur Verbesserung der langfristigen Schutzmaßnahmen entwickelt. Auf der Homepage finden sich ausführliche Informationen zu den Projekten und Zielen der Gesellschaft. Sprache: englisch
Das europaweite Forschungsprojekt »Material EncounterS with digital Cultural Heritage« widmet sich der Entwicklung von Methoden und Werkzeugen, um den Besuchern von Ausstellungen und Museen verstärkt interaktive Angebote machen zu können. Sprache: englisch
museum4punkt0 vernetzt Kultureinrichtungen deutschlandweit auf dem Weg in die Digitalität und zeigt einen Weg auf, wie Synergien im Interesse aller genutzt werden können. Teams aus Kultureinrichtungen unterschiedlichster Größe und Ausrichtung arbeiten miteinander, tauschen sich aus, bündeln Expertise und unterstützen den Wissenstransfer. Sprache: deutsch
Zahlreiche Fachdisziplinen arbeiten im Forschungsprojekt »MUSIEKE« zusammen, das sich mit der Sicht- und Erfahrbarmachung von Kulturerbe befasst. Im Rahmen einer kurzen Projektbeschreibung auf den Internetseiten des am Projekt beteiligten Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie sind einige Videos veröffentlicht, die sich speziell mit der Digitalisierung von Kulturerbe befassen. Sprache: deutsch
Am »Nationalen Tag der Archäologie« können sich in den Niederlanden die Besucher an mehreren hundert Aktivitäten, die im ganzen Land angeboten werden, über die Arbeit der Archäologie informieren. Auf der Homepage finden sich neben aktuellen Nachrichten auch Informationen rund um den Aktionstag. In einem eigenen Onlinemagazin werden jeweils alle Aktivitäten und Standorte vorgestellt. Sprache: niederländisch
Das europäische Projekt NEARCH (New ways of Engaging audiences, Activating societal relations and Renewing practices in Cultural Heritage) untersucht und entwickelt unterschiedliche Methoden und Wege, um das kulturelle Erbe besser im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Zugleich wollen die 14 Institutionen aus zehn europäischen Ländern stringente Strategien für das Fach Archäologie entwickeln, um so in einem sich ständig ändernden ökomomischen Umfeld dem Auftrag der Dokumentation und Erhaltung von Funden und Fundstätten gerecht werden zu können. Auf der Homepage kann man sich über die Zielsetzung und bisherigen Projekte von NEARCH informieren. Sprache: englisch
»Open Prehistory« bietet eine Plattform um digitale Materialien und Inhalte aus der archäologischen Forschung der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Die Homepage wurde vom italienischen Institut für Ur- und Frühgeschichte (Istituto Italiano di Preistoria e Protostoria) konzipiert und eingerichtet. Sprachen: englisch, italienisch
»Past in Pixels« ein Zusammenschluss von Archäologen, Game Designern und Digital Artists, hat es sich auf die Fahne geschrieben mittels professionell gemachter 3D-Animationen und -Rekonstruktionen, Archäologie einem breiten Publikum nahe zu bringen. Mit Stand 2018 finden sich auf der Homepage schon einige Beispiele der britischen Non-Profit-Organisation. Sprache: englisch
Ziel von PAN ist es, archäologisch interessante Funde zu dokumentieren und zu veröffentlichen. Die vorwiegend aus Metall bestehenden Objekte wurden von Bürgern gefunden oder stammen aus privaten Sammlungen. Durch die Online-Veröffentlichung der Sammlungen werden die Objekte und ihre Fundorte als Kulturerbe dokumentiert und sind so für die Forschung, für Museen und für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Sprachen: englisch, niederländisch
Das von zahlreichen englischen und walisischen Institutionen getragene Projekt »Portable Antiquities Scheme« versucht möglichst umfassend die zufälligen oder gezielten Funde bei privaten Feldbegehungen zu erfassen und zu dokumentieren. Die Webseiten stellen neben einer Menge an Informationsmaterial (z.B. zu Lagerung, Dokumentierung, Konservierung von Funden) auch eine Funddatenbank, Kontaktadressen etc. bereit. Sprache: englisch