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Nachrichten aus der Archäologie

Ein Fund mit Seltenheitswert: die getöpferte Trompete aus Dorfen

Glasierter Schallbecher der Trompete aus Dorfen

Vor mehr als 200 Jahren zerbrochen, heute restauriert und in ihre einstige Form gebracht – doch als herkömmliches Musikinstrument wurde die Keramiktrompete wohl nicht genutzt.

Trichterbecher
Hat Kultur als archäologisches Konzept ausgedient?
Eine philosophisch-archäologische Studie erkundet die Bedeutung eines umstrittenen Begriffs und verknüpft ihn mit gegenwärtigen Debatten. Weiterlesen
| Forschung
Mittelalterliche Marktszene
Weihnachtsgeschenke im Mittelalter
Weihnachtseinkäufe im großen Stil sind keine moderne Erfindung: Schon im Spätmittelalter ließen sich die Menschen in London erschwingliches Spielzeug, Schmuck und festliche Waren in großen Mengen aus dem Ausland liefern – rechtzeitig zum Weihnachtsfest. Das zeigen neue Forschungsergebnisse der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und des Institute of Historical Research an der School of Advanced Study der University of London. Grundlage sind Londoner Zollregister aus den Jahren 1380 bis 1560, die erstmals systematisch digitalisiert und ausgewertet werden. Weiterlesen
| Forschung
Sarkophag Ottos des Großen im Magdeburger Dom
Neue Erkenntnisse zur Herkunft der marmornen Deckplatte des Grabmals Ottos des Großen im Magdeburger Dom
Seit Januar 2025 steht das Grabmal Kaiser Ottos des Großen im Magdeburger Dom im Mittelpunkt umfangreicher Konservierungsmaßnahmen. Sowohl der Inhalt des in dem Sarkophag angetroffenen Holzsarges als auch der steinerne Kasten selbst werden zur Zeit mit modernsten Methoden untersucht. Ein erstes Zwischenergebnis erbrachte die Analyse der Herkunft des Marmors, aus dem die Deckplatte des Sarkophags, eine wiederverwendete (spät-) antike Marmorplatte, besteht. Untersuchungen ausgewiesener Spezialistinnen und Spezialisten für die Herkunftsbestimmung antiken Marmors in Wien und Bochum kamen zu dem Ergebnis, dass es sich eindeutig um Marmor von der Prokonnesos (heute Marmara-Insel, Türkei) handelt. Weiterlesen
| Kulturerbe
Kurz notiert

Neue Forschungskooperation zur Geschichte des Salzabbaus am Dürrnberg

Kooperationspartner mit unterschriebenen Verträgen

Salzburg trägt seinen Namen nicht umsonst – der Salzabbau in der Region hat eine lange Geschichte. Ein Kooperationsvertrag zwischen der Ruhr-Universität Bochum, dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum, der Salzburg Museum GmbH sowie dem Keltenmuseum Hallein soll nun dazu beitragen, die Funde zahlreicher Grabungen am Dürrnberg wissenschaftlich nutzbar zu machen.

Byzantinischer Armreif aus dem Nationalen Historischen Museum der Ukraine
Nationales Historisches Museum der Ukraine und LEIZA vertiefen Zusammenarbeit
Das Nationale Historische Museum der Ukraine (NMHU) in Kyjiw und das Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) in Mainz haben ein Memorandum unterzeichnet, das ihre wissenschaftliche Kooperation strategisch stärkt. Damit erhält die bisherige Zusammenarbeit einen Rahmen für Forschungsprojekte, fachlichen Austausch und internationale Vernetzung. Weiterlesen
| Forschung
Verabschiedung von Prof. Dr. Michael Rind
Nach 17 Jahren an der Spitze: LWL verabschiedet Direktor der Archäologie
Der langjährige Chefarchäologe des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Prof. Dr. Michael Maria Rind, ist am Donnerstag (18.12.) in den Ruhestand verabschiedet worden. Weiterlesen
| Personalia

Die neuesten Artikel

Zwei römische Patrouillenboote der Erlanger Universität im Test
Rekonstruktionen historischer Schiffe im Maßstab 1:1 bieten faszinierende Einblicke in die Vergangenheit. Mit der Fridericiana Alexandrina Navis (F.A.N.) und der Danuvina Alacris entstanden in den letzten Jahren zwei Nachbauten, die den historischen Vorbildern besonders nahekommen und 500 Jahre Bootsbautradition des römischen Militärs nördlich der Alpen repräsentieren. Anhand der beiden von der Friedrich-Alexander-Universität rekonstruierten römischen Boote zeigt sich, wie solche Nachbauten wertvolle Erkenntnisse liefern können. Ein Artikel von Boris Dreyer.
ForschungAntikeRömische KaiserzeitSchifffahrtExperimentelle Archäologie
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Ältester Stahl auf der Iberischen Halbinsel
Die bronze- und eisenzeitlichen Stelen aus dem Westen der Iberischen Halbinsel gehören zu den ausdrucksstärksten symbolischen Zeugnissen der frühen Gesellschaften Westeuropas. Trotz jahrzehntelanger Forschung sind Fragen zu ihrer Chronologie und Bedeutung, insbesondere zu ihrer Herstellungsweise, noch offen. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte internationale Projekt "Die iberischen Stelen der Spätbronzezeit: Ikonographie, Technologie und Wissenstransfer zwischen Atlantik und Mittelmeerraum" will diese Fragen durch einen multidisziplinären Ansatz, der explizit auch die experimentelle Archäologie einbezieht, beantworten.
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