Kurz notiert

Hoffnung auf Neustart in Damaskus

Schild der Außenstelle Damaskus des DAI

Nach Jahren der Krise setzt das Deutsche Archäologische Institut auf Wiederbelebung gemeinsamer Forschung in Syrien – als Beitrag zur kulturellen Erneuerung und zum gesellschaftlichen Wiederaufbau.

Von der Keilschrift zum Code: Ausschnitt aus einem 2024 in Boğazköy-Hattuša gefundenen hethitischen Keilschrifttext im Foto und XML-Text

Der Thesaurus Linguarum Hethaeorum Digitalis (TLHdig 0.1) bietet Forschenden und Studierenden seit 2023 Online-Zugang zu historischen Quellen auf der Plattform des Hethitologie-Portals Mainz (HPM). Seit seinem Start verzeichnet er mehr als 100.000 Zugriffe pro Monat. Damit ist er zu einem der digitalen Werkzeuge geworden, die in der Hethitologie täglich genutzt wird.

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Das Porträt zeigt den "Schinderhannes". Genetische Analysen ermöglichten nun auch die Bestimmung seiner tatsächlichen Augen-, Haar- und Hautfarbe – sowie die eindeutige Identifizierung seines Skeletts

Skelette wurden vor 220 Jahren vertauscht

Die legendären Räuber "Schinderhannes" und "Schwarzer Jonas" wurden 1803 in Mainz durch das Fallbeil hingerichtet. 1805 brachte der erste Lehrstuhlinhaber der Anatomie der Universität Heidelberg, Jacob Fidelis Ackermann, die beiden Skelette in sein Institut, wo sie in der Folge verwechselt wurden. Diesen Irrtum konnte nun ein internationales Forschungsteam mit modernsten Analyseverfahren aufklären und das Skelett des "Schinderhannes" eindeutig zuordnen.

Funde & Befunde
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Gruppenfoto mit Keltenfürsten

Die Keltenwelt am Glauberg ist offizielle Besitzerin von 20 Keltenfürsten-Skulpturen des Künstlers Ottmar Hörl. Die Figuren bilden den etwa 2.500 Jahre alten Keltenfürsten vom Glauberg nach und gehen nun dauerhaft in den Besitz der Keltenwelt am Glauberg über.

Funde & Befunde
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Anstieg des Meeresspiegels

Nach der letzten Eiszeit vor rund 11.700 Jahren führte die globale Erwärmung zum Abschmelzen riesiger Eisschilde in Nordamerika und Europa – mit starkem Einfluss auf den Meeresspiegel. Ein internationales Forschungsteam, darunter Forschende des LIAG-Instituts für Angewandte Geophysik (LIAG) und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) aus Deutschland, veröffentlichte nun eine Studie. Sie zeigt: Im frühen Holozän stieg der Meeresspiegel in zwei Phasen um über einen Meter pro Jahrhundert, global um bis zu 37,7 Meter in 8000 Jahren.

Forschung
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Bestattungszeremonie Keltenfürst

Seit 15. März 2025 zeigt das Landesmuseum Württemberg in einem Turmraum im Alten Schloss in Stuttgart die Präsentation "ZeitReise Keltenland. Ein immersives Filmerlebnis". Sie ergänzt die Schausammlung "LegendäreMeisterWerke" und führt filmisch in die Lebenswelt der Kelten und zu den bedeutendsten "Keltenorten" in Baden-Württemberg.

Funde & Befunde
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Peter Wick

Antike Mysterienkulte haben Spuren im Neuen Testament hinterlassen. Welche, hat Theologe Prof. Dr. Peter Wick von der Ruhr-Universität Bochum erforscht. Elemente des Demeter-Furchtbarkeitskults tauchen beispielsweise im Johannes- und Markus-Evangelium auf, obwohl sie in den jüdischen Grundlagen des Christentums, dem Alten Testament, nicht vorgesehen waren.

Aus aller Welt
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Dosenfibel aus Wrangelsburg

Das Landesamt für Kultur und Denkmal­pflege Mecklenburg-Vorpommern hat einen kompakten Überblick über die archäologischen Highlights des Jahres 2024 veröffentlicht.

Funde & Befunde
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Projekt-Homepage (Screenshot)

Im Rahmen ihres ersten HORIZON-Projekts will die Forschungsgruppe »Visual Analytics« an der Hochschule Hof gemeinsam mit 22 internationalen Partnern Werkzeuge zur Erstellung »digitaler Zwillinge« von Kulturerbestätten entwickeln. Mithilfe innovativer 3D-Visualisierungen und Simulationen sollen historische Stätten virtuell abgebildet und potenzielle Umweltschäden frühzeitig erkannt und möglichst vermieden werden.

Kulturerbe
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Michael Kienzle

Die Universität Tübingen verleiht den Nachwuchspreis für Wissenschaftskommunikation an Dr. Michael Kienzle. Kienzle erhält die Auszeichnung für seinen breit angelegten Dialog mit der Öffentlichkeit über seine Forschung zu Burgen und mittelalterlicher Adelsherrschaft. Der Haupt- und der Nachwuchspreis sind Teil der Exzellenzstrategie der Universität Tübingen und würdigt innovative und erfolgreiche Wissenschaftskommunikation ihrer Forschenden. Die Jury besteht aus Wissenschaftsjournalisten und -journalistinnen, Forschenden und weiteren Fachleuten aus dem Bereich Kommunikation.

Forschung
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Dr. Dr. h.c. Theodor Hauschild

Die Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Lissabon, Dr. Julia Monar, und Dr. Paul Scheding ehren gemeinsam das wissenschaftliche Wirken von Dr. Dr. h.c. Theodor Hauschild.

Aus aller Welt
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Kurz notiert

Auf dieser Seite finden Sie Notizen aus der archäologischen Wissenschaft und Forschung sowie zu aktuell in Print- und Online-Medien verbreiteten Meldungen zu archäologischen Themen.

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