Sehr geehrte Leser, dieser Newsletter informiert Sie über Neuigkeiten und Änderungen bei Archäologie Online. | |
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Neu bei Archäologie Online | |
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| Seit vielen Jahren taucht aus den Reihen der deutschen Archäologie immer wieder der Wunsch nach einem archäologischen Berufsverband auf, der zum einen die Interessen der archäologischen Arbeitnehmer vetritt und zum anderen für gleiche Standards, Professionalität und somit Chancengleichheit der Institutionen und Firmen zu sorgen. |
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| Die Nil-Insel Sai im heutigen Nordsudan war vor rund 3.500 Jahren zunächst nur ein schlichter militärischer Vorposten im Süden Ägyptens. In der Regierungszeit von Pharao Tutmosis III. wurde sie zu einem kulturell durchmischten Zentrum für den Handel mit Gold. Diese Entwicklung konnten Ärchäolog/innen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in einem START- und ERC-Projekt erstmals nachzeichnen. |
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| Homo naledi besaß hochkronigere und widerstandsfähigere Backenzähne als andere südafrikanische Urmenschen, was für eine besonders verschleißreiche Nahrung spricht. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Forschern des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, der University of Durham in Großbritannien und der University of Arkansas in den USA. |
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| Schon sehr früh haben sich Menschen in Europa ausgetauscht und Erfindungen weitergereicht, so stammt der älteste Klebstoff in Europa vor 13.000 Jahren aus Westfalen. Darauf hat die Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger auf der Jahrestagung der LWL-Archäologie am vergangenen Montag, den 5.3.2018, in Münster hingewiesen. |
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| Die von Menschen verursachten Eingriffe in die Umwelt und einhergehende Umweltverschmutzung hat dazu geführt, dass wir vom Anthropozän, einem neuen geologischen Zeitalter sprechen. Geowissenschaftler der Universität Wien und der Universität für Bodenkultur Wien haben mittels Archivanalysen herausgefunden, dass der menschliche Einfluss auf die Umwelt schon wesentlich früher begonnen hat, als bisher angenommen. Die erhöhte Konzentration von Schwermetallen in Eisbohrkernen deutet auf ein "Frühes Anthropozän" ab der Bronzezeit hin. |
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| Baumaßnahmen im Bereich des Walhalla-Theaters und die bevorstehende Bebauung eines angrenzenden Geländes machten kürzlich eine archäologische Ausgrabung in Wiesbaden, dem römischen Aquae Mattiacorum, notwendig. Die Befunde bieten einen der bisher seltenen Einblicke in die römerzeitliche Bebauungsgeschichte der Stadt. |
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| Ende Mai tritt Univ.-Prof. Dr. Falko Daim, Generaldirektor des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM), offiziell in den Ruhestand. Schon vorab feierte er am 28. Februar mit Wegbegleiter/-innen und Mitarbeiter/-innen seinen Abschied im Museum für Antike Schiffahrt. Daim war sowohl Wegbereiter der Byzanz-Forschung in Mainz als auch treibende Kraft bei der Weiterentwicklung des RGZM. |
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| Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale) bis 21.5.2018 Wir leben noch immer im wechselvollen Eiszeitalter. Doch in den letzten 65 Mill. Jahren war das Klima meist viel wärmer und stabiler als heute. Die spannend inszenierte Sonderausstellung zeigt, wie sich klimatische Instabilitäten und ein stetiger Wandel auf die Evolution auswirkten und welchen Einfluss Eiszeiten und Klimawandel auf die Entwicklung der Lebewesen und den Menschen hatten. | |
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Im März werden auf den Internetseiten von Denkmalämtern und Museen u.a. ein hochprozentiger Finderlohn, exklusive Glasgefäße aus spätantiken Gräberfeldern und eine Einladung zu Entdeckungen als »Fund des Monats« präsentiert. |
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Die Pyramiden der Königsstadt von Meroe im Sudan sind deutlich unbekannter als ihre Pendants in Gizeh. Auf Initiative von Katar sollen sie nun restauriert werden. |
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Mehrere Grabkammern von Priestern und edle Schmuckstücke - in Ägypten haben Forscher eine antike Totenstadt entdeckt. Die Aufarbeitung der Funde dürfte noch Jahre dauern. |
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Forscher am British Museum haben auf zwei auf natürliche Weise entstanden Mumien die wohl bisher ältesten figürlichen Tätowierungen gefunden. Die Mumien datieren in die Zeit zwischen 3351 and 3017 v. Chr. Die Forscher vermuten, dass es sich bei den Darstellung um einen wilden Bullen, ein Mähnenschaf und S-förmige Motive handelt. |
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Mangelnde Risikoabsicherung, fehlende Altersvorsorge und schlechte Entwicklungsmöglichkeiten - so sieht die berufliche Realität vieler Archäologen aus, die im privatwirtschaftlichen Bereich (meist bei Grabungsfirmen) tätig sind. Auch für die Arbeitgeber in diesem Sektor ist die Situation unbefriedigend, denn Grabungsfirmen, die ihren Mitarbeitern bessere Arbeitsbedingungen bieten möchten, haben im Konkurrenzkampf schlechtere Chancen am Markt. Denn dort gilt die Regel, dass der billigste Anbieter den Zuschlag erhält. Qualität und Einhaltung von sozialen Standards spielen bei der Auftragsvergabe nur eine untergeordnete Rolle - wenn überhaupt. Sascha Piffko, Inhaber einer Grabungsfirma in Hessen, berichtet in diesem Vortrag über die Mißstände in der privatwirtschaftlichen Archäologie und plädiert für die Einführung eines Berufsverbandes, der die Einhaltung von Mindeststandards garantieren soll. Das Video wurde am 4.7.2017 auf der DGUF-Tagung »Ein Berufsverband für die Archäologie?« aufgezeichnet und steht jetzt auch in Schriftform im Open Access zur Verfügung. | |
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- Cultural Heritage
Das Portal "Cultural Heritage" will eine Sammelstelle für Nachrichten und Forschungsergebnisse aus dem Bereich des kulturellen Erbes in Europa sein. Das Portal entstand durch ein europäisches Förderprogramm in den Jahren 2007 - 2013.
- European Research Infrastructure for Heritage Science (E-RIHS)
E-RIHS bietet allen Disziplinen aus dem Bereich des Kulturellen Erbes die Möglichkeit zum Austausch und versucht durch die Bereitstellung von verschiedenen Werkzeugen und Diensten die interdisziplinäre Forschung zu fördern. Die Seiten informieren über die zur Verfügung stehenden Angebote.
- MedAfrica 9600 - 700 BC
Das internationale Projekt »MedAfrica« möchte eine möglichst umfassende Zusammenschau der sozialen und ökonmomischen Entwicklungen an Afrikas Mittelmeerküste liefern. Die Projektteams unter der Federführung des McDonald Institute for Archaeological Research an der Universität von Cambridge (UK) betrachten dabei den Zeitraum ab dem Ende der letzten Eiszeit (ca. 9600 v.Chr.) bis zur Besiedlung der Region durch die Phönizier und Griechen (800-600 v.Chr.). Die Homepage bietet einen Überblick über das Projekt und die anvisierten Ziele.
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