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Ruine Peru

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Thema

Archäologie

Archäologie fasziniert die Menschen. Uruk, Babylon, Tell Halaf, Amarna, Pergamon – Namen großer Ausgrabungen, deren Funde immer wieder ein großes Publikum in die Museen lockt. Wir wollen wissen, wie die Menschen früher gelebt haben, welche Fähigkeiten sie entwickelten und was sie bereits damals Erstaunliches geleistet hatten.  Die Archäologie erzählt uns diese Geschichten, auch wenn es keine schriftlichen Quellen mehr gibt.  

Aktuelle Artikel

So hübsch sah die noch ziemlich neue Festung Sverresborg 1197 wahrscheinlich aus, kurz bevor die Bagler kamen.

Vor gut 800 Jahren sollen in Norwegen die „Bagler“ die „Birkebeiner“ besiegt haben. Moderne wissenschaftliche Methoden bestätigen nun den sagenhaften Überfall nahe Trondheim. Und sie geben gleich ein neues Rätsel auf.

Von Richard Friebe
Präsentation der „Dame von Kölleda“ in Thüringen.

In einem Gewerbegebiet bei Kölleda in Nordthüringen wird ein Friedhof mit insgesamt 17 Gräbern entdeckt. Darunter auch die „Dame von Kölleda“ aus der merowingischen Zeit.

Ein Weißstorch (Ciconia ciconia), der von seinem Nest abhebt.

Die alte Sage vom Storch, der Kinder bringt, ist uns allen bekannt. Doch der Vogel ist in Mitteleuropa noch nicht lange ansässig. Heute kämpft er ums Überleben.

Von Roland Knauer
Eine Auswahl von kohlenhydratreichem Essen, etwa Brot, Kuchen, Reis, Mehl, Nudeln oder Kekse.

Eine neue genetische Analyse zeigt, dass die Fähigkeit, Stärke zu verdauen, sogar älter ist als der Homo sapiens selbst. Ein Gen verschaffte einen evolutionären Boost für den Menschen.

Von Alice Lanzke, dpa
Grabungsleiter Harald Lübke zeigt den Teil eines steinzeitlichen Paddels, der zusammen mit seinem Untergrund in einem Wasserbad gelagert wird.

Im Duvenseer Moor in Schleswig-Holstein finden Forschende immer wieder Spuren steinzeitlicher Jäger und Sammler. Nun ist ihnen wieder ein aufsehenerregender Fund gelungen.

Solche Pfeilspitzen mit Widerhaken kommen vereinzelt im Tollensetal vor und haben ihr Verbreitungsgebiet im südöstlichen Mitteleuropa.

Vor über 3000 Jahren tobte im Tollensetal die älteste bekannte Schlacht Europas. Neue Funde zeigen: Die Krieger kamen nicht nur aus der Region, sondern auch aus hunderte Kilometer entfernten Gebieten.

Kiefer des Neandertalers „Thorin“.

Hirnkapazität, Kultur, Krankheiten, Gewalt, Nachteile beim aufrechten Gang ... Mögliche Gründe für das Verschwinden der Menschenlinie gibt es viele. Jetzt kommt einer hinzu. Er hat mit Sex zu tun.

Von Stefan Parsch
Achtzackstern mit Blütendekor und Schriftband, Lüster. Der Vers eines Gedichts ist Jalāl al-Dīn Rūmī zugeschrieben. Auf der Rückseite befinden sich Angaben zum Fundort.

Eine deutsche Grabung am mittelalterlichen Sommerpalast Tacht-e Soleyman in Iran förderte ein multikulturelles Erbe zutage. Am Museum für Islamische Kunst in Berlin werden die Funde nun aufgearbeitet.

Von Rolf Brockschmidt
Das Weltkulturerbe von oben. Ausstellung „Pompeji – der architektonische Blick“.

Die Fotografien von Hans-Georg Esch im Aedes Architekturforum zeigen eine Kulturerbestätte im Wandel. Tatsächlich gibt es Ideen, aus Pompeji einen Bio-Bauernhof zu machen.

Von Reinhart Bünger
So könnte der Mann ausgesehen haben, der im Alter von knapp über 40 Jahren starb.

In Bonn wird seine versteinerte Schädeldecke verwahrt. Über den Mann, nach dem unsere Verwandten benannt wurden, sind heute Einzelheiten bekannt.

Von Christoph Driessen, dpa
Bei dem überraschenden Fund handelt es sich um ein fragmentarisch erhaltenes japanisches Kurzschwert.

Sensationeller Fund am Molkenmarkt: Ein japanisches Kurzschwert aus dem 17. Jahrhundert kam dort zum Vorschein. Das „Wakizashi“ soll zur Langen Nacht der Museen am 24. August gezeigt werden.

Die Ruinen des prähistorischen Steinmonuments Stonehenge stehen im heutigen Wiltshire in England, stammen aber aus anderen Regionen Britanniens.

Steinblöcke des Stonehenge-Monuments stammen teils aus England, teils aus Wales, doch der Altarstein kam von weiter her. Zum Transportweg gibt es einen Verdacht.

Von Walter Willems, dpa
Die größte und älteste Pyramide der Welt ist die Stufenpyramide des Pharaos Djoser.

Ein hydraulisches System könnte den Bau der Djoser-Pyramide vor 4700 Jahren ermöglicht haben – aber wo kam das Wasser her? Eine neue Studie beleuchtet die Meisterleistungen der alten Ägypter.

Von Stefan Parsch
Die Forscher gehen mit großer Sicherheit davon aus, dass die entdeckten Überreste zur Art Homo floresiensis gehören.

Als vor etwa 20 Jahren Knochen von Flores-Menschen entdeckt worden sind, wurden sie als „Hobbits“ weltbekannt. Nun gibt ein Oberarmknochen neue Hinweise auf ihren Zwergenwuchs.

Von Doreen Garud
 Die „schreiende Mumie“ sieht so aus, als habe sie Schmerzen gehabt.

Eine ungewöhnliche Mumie wirft Fragen auf: War ihr letzter Schrei vor Schmerz oder der Gesichtsausdruck ein Fehler der Einbalsamierer? Ägyptische Forscherinnen bringen Licht in ihr Schicksal.

Von Stefan Parsch
Das Zeus-Heiligtum von Olympia war die Stätte des wichtigsten Sportfestes der Antike und zählt heute zu den touristischen Hauptsehenswürdigkeiten auf der griechischen Halbinsel Peloponnes. Im Bild der überwölbten Gang, der zum Stadion hindurchführte und den Sportlern als Zugang diente.

Tausende Athleten strömten einst nach Olympia, um die Spiele auszutragen. Doch wie organisierte die dörfliche Region dieses Großereignis? Die überraschenden Antworten aus der Antike.

Von Rolf Brockschmidt
Im Gebiet der Baishiya-Höhle kommen heute nocht Tiere vor, die schon von den Frühmenschen gejagt wurden.

Denisova-Menschen sind eng mit den Neandertalern und modernen Menschen verwandt. Für wahrscheinlich mehr als 100.000 Jahre lebten sie auch im Himalaya-Hochland.

Von Stefan Parsch
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