
Markus Hilgert übernimmt die Universität der Künste in der Krise: Berlin spart massiv an Kultur und Wissenschaft. Im Gespräch sagt er, wie er die UdK verändern will – und warum auch Unis und Museen auf den Kriegsfall vorbereitet sein sollten.
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Archäologie fasziniert die Menschen. Uruk, Babylon, Tell Halaf, Amarna, Pergamon – Namen großer Ausgrabungen, deren Funde immer wieder ein großes Publikum in die Museen lockt. Wir wollen wissen, wie die Menschen früher gelebt haben, welche Fähigkeiten sie entwickelten und was sie bereits damals Erstaunliches geleistet hatten. Die Archäologie erzählt uns diese Geschichten, auch wenn es keine schriftlichen Quellen mehr gibt.
Markus Hilgert übernimmt die Universität der Künste in der Krise: Berlin spart massiv an Kultur und Wissenschaft. Im Gespräch sagt er, wie er die UdK verändern will – und warum auch Unis und Museen auf den Kriegsfall vorbereitet sein sollten.
Die Berliner Ägyptologin Eliese-Sophia Lincke forscht an koptischen Handschriften. Das Problem: Ohne digitalisierte Texte ist die Arbeit mühsam. Um das zu erleichtern, trainiert sie jetzt selbst eine Software.
Ein Tal in Österreich war vor 25.000 Jahren ein Hotspot für Mammutjäger. Der Fund zeigt, wie strategisch die Tiere zerlegt und verarbeitet wurden.
Die Oasenstadt Ghadames ist tausende von Jahren alt. Berliner Historikerinnen helfen der libyschen Zivilgesellschaft, alte Schriften zu bewahren, die von der jüngeren Entwicklung des Orts erzählen.
Archäologen legen in Pompeji den bisher größten privaten Badekomplex frei. Der Fund gewährt einzigartige Einblicke in das Leben der römischen Elite und den Luxus der Antike.
Der Limes bildete die Außengrenze des römischen Reiches. Dass dort eine der fortschrittlichsten Zivilisationen der Geschichte lebte, hat Auswirkungen bis heute.
Ein Mann findet in Thessaloniki eine antike, kopflose Statue neben Mülltonnen. Griechenland kämpft immer wieder mit dem illegalen Handel antiker Schätze.
In der Grabkammer im Felsenberg Qubbet el-Hawada entdeckten Berliner Forscherinnen das Fragment eines Spiels, das vor tausenden Jahren populär war. Es erzählt vom Alltag in Ägypten.
An der Freien Universität wird für die Archäoinformatik ein neues Institut gegründet: Die Computational Ancient Studies widmen sich der Digitalisierung und computergestützten Analyse.
Um 1200 gab es im ehemaligen Deutschen Reich einen wahren Städteboom. Mit der Archäologie gewinnt die Geschichte einen neuen Blick auf diese Entwicklung und ihre baulichen Erneuerungen.
Ein deutsch-syrischer Archäologe trat mit seinen Beiträgen auf Facebook eine Lawine der Aufmerksamkeit los. So konnte er die Plünderung des Nationalmuseums von Damaskus abwenden.
Die Grabungen rund um eine historische Latrine in Berlins Mitte erweisen sich als Glücksfall: Sie bringen verschiedene Heiligenfiguren zum Vorschein. Archäologen teilen erste Erkenntnisse zu ihrer Herkunft.
Vor über 4000 Jahren wurden auf einen Schlag 37 Menschen in Großbritannien ermordet. Die Analyse der Knochen deckt fürchterliche Grausamkeiten auf – vielleicht nur wegen einer Lappalie.
Hat ein Landesarchäologe bedeutende Funde manipuliert? Der Beschuldigte bestreitet alles, spricht von einer Kampagne – und kritisiert die Methoden der Behörden.
Die Ausstellung „Planet Africa“ in der James-Simon-Galerie zeigt die neuen Ergebnisse archäologischer Forschung, die die Bedeutung des Kontinents in den Fokus rücken.
Ein Archäologe steht im Verdacht, jahrelang wichtige Funde gefälscht zu haben. Hätte das schon viel früher auffallen müssen, zumal sein Doktorvater einer der größten Hochstapler war?
Kommen Wagen und Rad aus dem Steppenraum nördlich des Schwarzen Meeres? Untersuchungen des Deutschen Archäologischen Instituts sprechen dafür. Die These stützt sich auf einen Wagennachbau.
Israel greift die schiitische Miliz im gesamten Libanon an. Auch die Stadt Baalbek wird bombardiert – ein Archäologe sorgt sich um das Weltkulturerbe.
Der „Tren Maya“ sollte Touristen zu den Kultstätten der Maya bringen, die Wirtschaft ankurbeln und das jahrtausendalte Kulturgut bewahren helfen. Doch einiges ging schief.
Vom antiken Volk der Nabatäer waren außerhalb des Reiches im Nahen Osten nie Spuren gefunden worden. Doch eine Entdeckung im Mittelmeer fügt der Geschichte ein neues Kapitel hinzu.
Vor gut 800 Jahren sollen in Norwegen die „Bagler“ die „Birkebeiner“ besiegt haben. Moderne wissenschaftliche Methoden bestätigen nun den sagenhaften Überfall nahe Trondheim. Und sie geben gleich ein neues Rätsel auf.
In einem Gewerbegebiet bei Kölleda in Nordthüringen wird ein Friedhof mit insgesamt 17 Gräbern entdeckt. Darunter auch die „Dame von Kölleda“ aus der merowingischen Zeit.
Eine Petition fordert die Rückkehr der Nofretete nach Ägypten. Bereits mehr als 21.000 Menschen haben unterschrieben. Das Museum hält dagegen.
Die alte Sage vom Storch, der Kinder bringt, ist uns allen bekannt. Doch der Vogel ist in Mitteleuropa noch nicht lange ansässig. Heute kämpft er ums Überleben.
Eine neue genetische Analyse zeigt, dass die Fähigkeit, Stärke zu verdauen, sogar älter ist als der Homo sapiens selbst. Ein Gen verschaffte einen evolutionären Boost für den Menschen.
Im Duvenseer Moor in Schleswig-Holstein finden Forschende immer wieder Spuren steinzeitlicher Jäger und Sammler. Nun ist ihnen wieder ein aufsehenerregender Fund gelungen.
Vor über 3000 Jahren tobte im Tollensetal die älteste bekannte Schlacht Europas. Neue Funde zeigen: Die Krieger kamen nicht nur aus der Region, sondern auch aus hunderte Kilometer entfernten Gebieten.
Hirnkapazität, Kultur, Krankheiten, Gewalt, Nachteile beim aufrechten Gang ... Mögliche Gründe für das Verschwinden der Menschenlinie gibt es viele. Jetzt kommt einer hinzu. Er hat mit Sex zu tun.
Eine deutsche Grabung am mittelalterlichen Sommerpalast Tacht-e Soleyman in Iran förderte ein multikulturelles Erbe zutage. Am Museum für Islamische Kunst in Berlin werden die Funde nun aufgearbeitet.
Die Fotografien von Hans-Georg Esch im Aedes Architekturforum zeigen eine Kulturerbestätte im Wandel. Tatsächlich gibt es Ideen, aus Pompeji einen Bio-Bauernhof zu machen.
In Bonn wird seine versteinerte Schädeldecke verwahrt. Über den Mann, nach dem unsere Verwandten benannt wurden, sind heute Einzelheiten bekannt.
Sensationeller Fund am Molkenmarkt: Ein japanisches Kurzschwert aus dem 17. Jahrhundert kam dort zum Vorschein. Das „Wakizashi“ soll zur Langen Nacht der Museen am 24. August gezeigt werden.
Steinblöcke des Stonehenge-Monuments stammen teils aus England, teils aus Wales, doch der Altarstein kam von weiter her. Zum Transportweg gibt es einen Verdacht.
Immer wieder legen Forscher in der versunkenen Römer-Stadt Pompeji unbekannte Räume oder Skelette von Opfern des Vesuvausbruchs frei. Ihre Funde geben bis heute einen Einblick in das Leben von damals.
Ein hydraulisches System könnte den Bau der Djoser-Pyramide vor 4700 Jahren ermöglicht haben – aber wo kam das Wasser her? Eine neue Studie beleuchtet die Meisterleistungen der alten Ägypter.
Als vor etwa 20 Jahren Knochen von Flores-Menschen entdeckt worden sind, wurden sie als „Hobbits“ weltbekannt. Nun gibt ein Oberarmknochen neue Hinweise auf ihren Zwergenwuchs.
Eine ungewöhnliche Mumie wirft Fragen auf: War ihr letzter Schrei vor Schmerz oder der Gesichtsausdruck ein Fehler der Einbalsamierer? Ägyptische Forscherinnen bringen Licht in ihr Schicksal.
Tausende Athleten strömten einst nach Olympia, um die Spiele auszutragen. Doch wie organisierte die dörfliche Region dieses Großereignis? Die überraschenden Antworten aus der Antike.
Immer wieder werden Dinosaurier-Skelette teuer versteigert, auch wenn Forschende das kritisch sehen. Ein rund 150 Millionen Jahre altes Skelett hat nun Millionen eingebracht.
Denisova-Menschen sind eng mit den Neandertalern und modernen Menschen verwandt. Für wahrscheinlich mehr als 100.000 Jahre lebten sie auch im Himalaya-Hochland.
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