Als der Vesuv einst vor Neapel ausbrach, begrub heiße Asche die Römerstadt Herculaneum. Im Schädel eines Verschütteten fanden Archäologen etwas Hartes, Dunkles.
BWL in Baden-Baden oder Holzwirtschaft in Hamburg? Nie zuvor gab es ein größeres Angebot an Studiengängen. Wer zweifelt, kann ein Orientierungssemester machen.
Mehrere Millionen Euro soll der Goldschatz wert sein, den Einbrecher aus einem Museum in Manching gestohlen haben. Die Landesregierung spricht von einer Katastrophe.
Mit Tricks sicherten sich Archäologen einst den Pergamonaltar in Berlin. Viele weitere Schätze wurden nach Deutschland geschafft. Mit welchem Recht sind sie noch dort?
Vor der Küste Frankreichs haben Forscher drei Wracks untersucht. Die Schiffe aus der Flotte des französischen Sonnenkönigs sanken vor 330 Jahren bei einer Seeschlacht.
Ein deutscher Held? Wie der weltberühmte Hobby-Archäologe Heinrich Schliemann schier Unmögliches ausgrub. Und nun als Dieb dasteht. Ein Porträt zum 200. Geburtstag
Archäologen machten 2008 einen "Jahrhundertfund": Relikte einer Schlacht am Rande des Harzes. Danach musste die Geschichte der Römer in Germanien neu geschrieben werden.
Mehrere Millionen Euro soll der Goldschatz wert sein, den Einbrecher aus einem Museum in Manching gestohlen haben. Die Landesregierung spricht von einer Katastrophe.
Mit Tricks sicherten sich Archäologen einst den Pergamonaltar in Berlin. Viele weitere Schätze wurden nach Deutschland geschafft. Mit welchem Recht sind sie noch dort?
Der Einbruch ins Kelten-Römer-Museum in Manching war offenkundig gut geplant. Ein naheliegender Plan der Täter könnte sein, die erbeuteten Goldmünzen einzuschmelzen.
In der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs ist ein Auto in eine Menschenmenge gefahren. Mehrere Personen wurden verletzt. Unsere Berichterstattung zum Thema
Eine Schlacht vor 3.300 Jahren soll vom Beginn des organisierten Tötens berichten. Doch Gewalt pflanzte sich dem Menschen viel früher ein. Ist sie erlernt oder angeboren?
Es zeigt zwei Skorpione und stammt aus der Zeit des Neuen Reichs in Ägypten: Nahe Tel Aviv hat eine Zwölfjährige ein mehrere Tausend Jahre altes Schmuckstück gefunden.
Der Held Roland soll mit seinem Horn das Abendland gerettet haben. Tausend Jahre später taucht eine Scherbe auf – erklärt sie, wie sich die Menschen damals warnten?
Mehr als vier Millionen Menschen besuchten die antike Stadt Pompeji in diesem Sommer, an manchen Tagen waren es mehr als 36.000 Besucher. Jetzt gibt es ein Limit.
Zeugnisse aus vergangener Zeit zu verlieren bedeutet, Geschichte zu verlieren. Archäologie ist wichtig für die Gesellschaft – und sollte daher besser gelehrt werden.
Ein Gastbeitrag von Constanze Breuer und Jürgen Kunow
Schon in der Steinzeit fing der Mensch Lachse – und hielt seine Tricks für die Nachwelt fest. Wie genau? In Gönnerdorf lösten Archäologen jetzt ein 50 Jahre altes Rätsel.
Niemand konnte bislang sicher sagen, wann und wo der Mensch das Rad erfunden hat. Mit Algorithmen haben Forscher nun eine Antwort gefunden – sie führt nach Europa.
Mit modernen Satelliten können Forscher durch Bäume und Gras in den Boden schauen. Jetzt haben sie eine Stadt mit Hunderten Wohnhäusern im Gebirge Usbekistans entdeckt.
Stürme zerstören Burgen, Dünen vergraben Pyramiden, uralte Kirchtürme sacken ab: Viele archäologische Stätten sind durch Wetterextreme bedroht. Eine Denkmalkatastrophe
Das fragen sich nicht nur genervte Berliner, sondern auch Archäologen. Sie präsentieren nun in Stuttgart die überraschenden Ursprünge der Bevölkerung Baden-Württembergs.
Die Suche nach Überresten der einstigen Hamburger Synagoge wurde vor Monaten abgeschlossen. Doch die Löcher sind noch im Boden. Anwohner fürchten um den Gedenkort.
Ein Jahrhundert lagerten jahrtausendealte Schriften aus Elephantine in Boxen. Jetzt haben Forschende sie entziffert und fanden: eine erstaunlich weltoffene Gesellschaft.
Wissenschaftler entlocken den Resten der schwäbischen Burg Hohengenkingen Geheimnisse über das Leben im Mittelalter. Ein Glassplitter führt sie dabei auf eine neue Spur.
Skelette an der Wolfsschanze machten ihn bekannt. Der Schatzsucher Jens Hfalek hat schon fast alles gefunden. Doch den für ihn wichtigsten Fund wird er wohl nie machen.
Die Maya töteten kleine Kinder in grausamen Opferriten. Neue Genanalysen zeigen: Erstaunlich oft starben männliche Zwillinge. Und die Genome der Toten verraten noch mehr.
Eine neue Studie zeigt: Schon die Kelten verheirateten ihre Kinder mit anderen Herrschaftshäusern, damit der Reichtum in der Familie blieb. Bis die Römer kamen.
Eine DNA-Analyse von Knochenresten versetzt Archäologen in Aufruhr: In einem der schillerndsten Kriegergräber der Wikinger liegt eine Frau. Wer war sie?
Nofretete als schwarze Bürgerrechtlerin, als weiße Herrscherin, als Disney-Ente oder Anime-Figur. Sebastian Conrad zeigt, wie sie zur weltweiten Projektionsfläche wurde.
Wikinger waren allesamt brutale Barbaren und überfielen Europas Küstenstädte. Oder? Der Archäologe Neil Price räumt auf mit Mythen und Verklärung des nordischen Seevolks.
Exklusive Daten zeigen, wie sich die Gehälter in den vergangenen zehn Jahren entwickelt
haben. Und in welchen ähnlichen Berufen mehr oder weniger verdient wird.
Von Jakob Bauer, Charlotte Eckstein, David Gutensohn u. a.
Königin Helena und der trojanische Prinz: Auf 15 mal sechs Metern wurden in Pompeji beeindruckende Abbildungen freigelegt. Sie sollen aus einem Bankettsaal stammen.
Saurierskelette sind nicht nur sehr alt, sondern auch sehr wertvoll. Der Job von Nils Knötschke ist es, die Urzeittiere in Museen überall auf der Welt zusammenzubauen.
In einem alten Pappkarton hat ein Vater ein besonderes Erbe hinterlassen: 15.000 Jahre alte Knochen. Wie es wirklich ist, auf dem Dachboden Mammutknochen zu finden.
Was geschah in dem längst vergessenen Krieg von 1311? Forschende versuchen Antworten in den verbrannten Steinen der schwäbischen Burg Hohengenkingen zu finden.
Im 19. Jahrhundert war die Nachfrage nach Mumien groß. Nicht nur als Heilmittel, sondern auch als Souvenir. Diese Begeisterung fürs alte Ägypten hat bis heute Folgen.
Sein Begriff des "kulturellen Gedächtnisses" prägte die Bundesrepublik und machte Weltkarriere. So wurde der Ägyptologe Jan Assmann zum Stichwortgeber einer Epoche.
Einst begrub der Vesuv unzählige Schriften. Unermüdlich versuchen Forscher, das bröselige Papyrus mit Algorithmen zu entschlüsseln und die Rätsel der Antike aufzudecken.
In der Ostsee entdecken deutsche Forscher ein gigantisches Gebilde. Was ist das? Wo kommt das her? Daten zeigen: Steinzeitmenschen haben hier ganze Arbeit geleistet.
Die Forscherin schrieb Geschichte, als sie Millionen Jahre alte Knochen eines aufrecht gehenden Menschenaffen fand. Ein Gespräch über das Leben unserer Vorfahren
Viel früher als gedacht trieb sich der Homo sapiens in Mitteleuropa herum. Und fror vermutlich: Am Fundort in Thüringen war es vor 45.000 Jahren kalt wie in der Arktis.
Wir benutzen Werkzeug und zeigen komplexes Sozialverhalten – wie Schimpansen und Delfine. Was uns trotzdem einzigartig macht, erforscht der Archäologe Nicholas Conard.
Im Amazonas haben Forscher eine frühere Großstadt nachgewiesen, die vergleichbar mit London in der Römerzeit war. Auf 6.000 Hügeln sollen die Häuser gestanden haben.
Eine Burg auf einem schwäbischen Höhenzug – verfallen und fast vergessen. Jetzt wird sie erstmals erforscht. Unser Autor ist immer mit dabei, ihre Geheimnisse zu lüften.
Forscher haben in Südengland das Fossil eines Pliosauriers geborgen. Sie sprechen von einem gefährlichen und gewaltigen Meeresreptil, allein der Schädel misst zwei Meter.
Selbst die Geschichte ist ungerecht: Das Leben der Benachteiligten wird selten übermittelt. Mit der richtigen Analyse aber schreiben ihre Knochen einzigartige Biografien.
Der Tod des jungen Pharao Tutanchamun galt lange als Rätsel. Forscher kommen nun zu dem Schluss: Der ägyptische König war mit seinen zwei PS wohl zu schnell unterwegs.
Kein Einzelfall: Kannibalismus war im eiszeitlichen Europa völlig normal, glauben Forscher. Der Grund, warum Menschen einander aßen, überrascht: Hunger war es eher nicht.
Schon der Steinzeitmensch mochte es gemütlich. In seiner Höhle wappnete er sich gegen Unwetter, Unordnung und Ungemach. Eine Ausstellung zeigt, wie das Zuhause entstand.
Nahe Seddin nördlich von Berlin ist ein Bauwerk aus der nordischen Bronzezeit ausgegraben worden. Es könnte sich um die Versammlungshalle von König Hinz handeln.
3,8 mal 3,9 Meter groß, 18 Tonnen schwer – bei Ausgrabungen haben Forscher einen historischen Fund gemacht. Die Details seien unglaublich. Nur eine Kleinigkeit fehlt.
Aus Deutschlands Untergrund wurde schon mancher Schatz geborgen, von Forschern, ehrlichen Findern und Raubgräbern. Oder vergeblich gesucht. Eine Übersicht in Grafiken
Archäologen suchen im Hamburger Grindelviertel nach den Resten einer von den Nazis zerstörten Synagoge, die wiederaufgebaut werden soll. Sie finden mehr als erwartet.
Vermutlich bauten schon die Vorfahren des modernen Menschen mit Holz. Nur lässt sich das schwer nachweisen. Nun gibt es Spuren davon, wie Bäume zum Baustoff wurden.
Im australischen Outback wurde ein rund 25 Millionen Jahre alter Urzeit-Koala gefunden. Forschende hoffen nun, ein Geheimnis der Koala-Evolution lüften zu können.
Im Oktober schließt das Pergamonmuseum für viele Jahre. Ein vorerst letzter Besuch zeigt die schrecklich-schöne Pracht dieses wilhelminischen Antiken-Disneylands.
Der Vorgänger des modernen Menschen durchlebte vor rund 930.000 Jahren eine echte Populationskrise. Für uns, seine Nachfahren, war das vielleicht sogar von Vorteil.
Zahlreiche Objekte sind aus dem British Museum verschwunden, die riesige Sammlung wurde bisher nur stümperhaft katalogisiert. Nun ist der Museumsdirektor zurückgetreten.
Skulpturen aus grünem Stein, Ohrringe und Perlen: Im ehemaligen Großen Tempel der Azteken wurden fast 2.000 Gegenstände entdeckt. Forscher sprechen von einem "Superfund".
In der Steinzeit jagten nicht nur Männer: Die Arbeitsteilung unserer Vorfahren war womöglich geschlechtergerechter als heute. Warum hält sich diese Vorstellung trotzdem?
15 Meter hohe Pyramiden und eine Akropolis: Ein Forscherteam hat in Mexiko eine Stadt der Maya gefunden. Sie soll vor 1.200 Jahren ein bedeutendes Zentrum gewesen sein.
Der Direktor von Pompeji, Gabriel Zuchtriegel, hat ein Buch über den "Zauber des Untergangs" geschrieben. Derart lebendig kann kein anderer von der Archäologie erzählen.
Der Archäologe David Wengrow zeigt, welche Ähnlichkeiten moderne Gesellschaften mit denen des alten Orients haben. Dennoch wirkt das Buch in Teilen aus der Zeit gefallen.
Seit es Menschen gibt, suchen sie nach dem Sinn in der Welt. Doch wann und wo genau fing das an? Und sind wir wirklich sicher, dass wir auch ohne Religion auskommen?
Manchmal geht nur reparieren, nicht neu kaufen: bei Omas alter Vase, bei antiken Gemälden oder bei Dino-Knochen. Restauratoren erhalten so die Spuren der Vergangenheit.